Horror-Foul: Brasil-Star so lange gesperrt, bis Gegner gesund ist
In Brasilien wird Victor Gabriel, Spieler in der höchsten Liga, mit einer einmaligen Sperre belegt. Der 22-Jährige flog davor wegen eines harten Fouls vom Feld.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein grobes Foul hat für Victor Gabriel (22) gravierende Folgen.
- Der Fussball-Profi darf erst wieder spielen, wenn sein Gegenspieler gesund ist.
- Das hat Brasiliens höchstes Sportgericht (STJD) so entschieden.
Beim Spiel von Internacional Porto Alegre gegen Cruzeiro Belo Horizonte vom 22. Juli kochen die Emotionen hoch. Internacional-Profi Victor Gabriel (22) grätscht seinen Gegenspieler Gabriel Pec (25) mit gestrecktem Bein brutal um.
Die Folge: Rot für Gabriel und ein Schienbeinbruch für Pec.

Sperre bis zu 6 Monate
Der Platzverweis hat für den Übeltäter gravierende Konsequenzen. Gabriel darf nämlich erst wieder spielen, wenn Pec nach überstandener Verletzung ins Mannschaftstraining zurückkehrt.
Das hat Brasiliens höchstes Sportgericht (STJD) entschieden. Einzige Bedingung: Die Sperre kann höchstens 180 Tage (sechs Monate) dauern.
Zunächst wurde Gabriel «nur» für sechs Spiele gesperrt.
«Keine böse Absicht»
Bei den Verhandlungen zeigt sich der 22-jährige Verteidiger einsichtig. Gabriel betont: «Es war ein absolut unglücklicher Vorfall. Ich habe mich bei ihm entschuldigt und meine Hilfe angeboten. Ich bat ihn, mir zu verzeihen, da ich keine böse Absicht hatte.»

Opfer Gabriel Pec meldet sich diese Woche bei seinen Fans via Instagram. Dort postet er ein Bild aus dem Spital. «Die Operation wurde erfolgreich durchgeführt», schreibt der Fussballer.
Eine Genesung von einem Schienbeinbruch dauert in der Regel rund vier bis sechs Monate.












