Red Bull

    Offiziell: Red Bull trennt sich von Sergio Pérez

    Jetzt ist es offiziell: Bei Red Bull kommt es zum erwarteten Fahrerwechsel. Sergio Pérez verlässt das Team von Weltmeister Max Verstappen.

    Red Bull Sergio Pérez
    Sergio Pérez hat bei Red Bull eine schwierige Saison hinter sich. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der lange erwartete Fahrerwechsel bei Red Bull ist unter Dach und Fach.
    • Der Neuseeländer Liam Lawson ersetzt wohl Sergio Pérez ab kommender Saison.
    • Pérez fuhr Verstappen in der abgelaufenen Saison weit hinterher.

    Red Bull reagiert auf die fehlenden WM-Punkte von Sergio Pérez: Der WM-Dritte der Konstrukteurs-Wertung besetzt sein zweites Cockpit für 2025 neu. Die offizielle Bestätigung für den Pérez-Abgang liefert der Fahrer am Donnerstagabend.

    «Für Red Bull zu fahren, war ein unvergessliches Erlebnis. Ich werde die Erfolge, die wir zusammen gefeiert haben, immer schätzen. Wir haben Rekorde gebrochen und bemerkenswerte Meilensteine erreicht», schreibt der Pilot.

    Der 22-jährige Neuseeländer Lawson wird sich aller Voraussicht nach ab nächster Saison mit Weltmeister Max Verstappen messen.

    Pérez' Karriere in der Formel 1 scheint mit dem Red-Bull-Aus unterdessen vorbei zu sein. Bei den Österreichern hatte der 34-Jährige seinen Vertrag erst im Frühling bis Ende 2026 verlängert.

    Formel 1
    Liam Lawson wird Stammpilot bei Red Bull Racing. - keystone

    Trotz Verstappens viertem WM-Titel in Folge belegt Red Bull am Ende der Saison 2024 in der Teamwertung nur Rang drei. Während der Niederländer auch in der schwächeren zweiten Saisonhälfte vorne mitfuhr, kam Sergio Pérez auf kein Spitzenresultat mehr.

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    Red Bull entgeht viel Geld

    Der Mexikaner schaffte es in der Fahrerwertung schliesslich nur auf den enttäuschenden achten Rang. Seinen 152 Punkten stehen Verstappens 437 Zähler gegenüber – eine viel zu grosse Lücke.

    Red Bull Max Verstappen
    Vierfach-Weltmeister Max Verstappen liess Sergio Pérez bei Red Bull keine Chance. - keystone

    Pérez' fehlende Topresultate sorgten schliesslich dafür, dass sowohl McLaren als auch Ferrari in der Konstrukteurswertung vorbeizogen. Dem österreichischen Rennstall entgehen so Einnahmen in Millionenhöhe.

    Zwei WM-Titel mit dem Team

    Pérez – von 2011 bis 2012 bei Sauber – stiess auf die Saison 2021 zu Red Bull. Im ersten Jahr verhalf er Verstappen zu dessen erstem WM-Titel. Die folgenden zwei Jahre gewann der Mexikaner mit den Bullen den Konstrukteurs-Titel. Pérez gewann in der Formel 1 bislang sechs Rennen, fünf davon als Red-Bull-Pilot.

    Kommentare

    Dundee

    Oder gassly zurück holen da er über die Jahre gereift ist!

    User #4104 (nicht angemeldet)

    kein Problem für Tsunoda, der wird dann vermutlich 2026 dank Honda,-Unterstützung den Sitz von Lance Stroll bei Aston Martin übernehmen, Lance Stroll "befördert" man dann ins Team-Management, da darf er dann 1.Jahres-Stift bei Papa sein.

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