Der MotoGP-Pilot Stefan Bradl konnte beim Track Day den Lamborghini Huracán Evo GT3 testen. Ob er in Zukunft in der DTM starten wird, lässt er noch offen.
DTM
Stefan Bradl hat eine Testfahrt in der DTM durchgeführt. (Archivbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der MotoGP-Pilot Stefan Brandl hat eine Testfahrt in der DTM durchgeführt.
  • Im Interview spricht er über die Unterschiede zwischen dem Motorrad und dem Sportwagen.
  • Ob seine Zukunft in der DTM liegt, lässt er noch offen.

Der deutsche Motorradrennfahrer Stefan Brandl (31) macht sich nach dem Track Day Gedanken über seine Zukunft. Dort konnte er den Lamborghini Huracán Evo GT3 von der DTM testen.

Zurzeit ist der Deutsche in der MotoGP-Klasse Testfahrer für Honda. Seine Zukunft könnte jedoch in der DTM liegen.

Stefan Bradl absolviert einen Testtag in der DTM. - Instagram/@stefanbradl6

In einem Interview mit SPEEDWEEK.com schildert er den Unterschied zwischen einem MotoGP-Motorrad und einem 500 PS starken Sportwagen. «Du bist in das Auto richtig reingeschnallt. Du kannst nur die Beine und die Arme bewegen, was eine grosse Umstellung ist.»

Weiter sei die Sichtbarkeit eine grössere Herausforderung als beim Motorrad. «Auf dem Bike kannst du dich im Sattel drehen, du kannst dich bewegen. Im Auto bist du reingepresst und reingeschnallt und kannst dich überhaupt nicht bewegen. Du siehst quasi null.»

Zukunft in der DTM

Ob Brandl bald in der DTM starten wird, lässt er noch offen. «Vielleicht reizt mich das noch einmal, ich weiss es nicht. Aber wenn man sich eines Tages ernsthaft über Renneinsätze Gedanken macht, muss die Vorbereitung natürlich den Vorstellungen entsprechen. Man weiss ja, wie schwierig es ist, die letzte Sekunde zu finden.»

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