Das bringt der Tag bei der Leichtathletik-WM in Doha

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Qatar,

Wer ist der schnellste Mann der Welt? Und schafft Diskuswurf-Olympiasieger Christoph Harting diesmal den Sprung ins WM-Finale? Für die deutschen Leichtathleten wird es am zweiten Wettkampftag der Weltmeisterschaften in Doha schwer.

Fans aus Deutschland beobachten den Wettkampf im Khalifa International Stadium. Foto: Michael Kappeler
Fans aus Deutschland beobachten den Wettkampf im Khalifa International Stadium. Foto: Michael Kappeler - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei der ersten Leichtathletik-WM seit 2003 ohne Superstar Usain Bolt greifen seine Nachfolger nach der Sprint-Krone: Wer ist der schnellste Mann der Welt?

Der Amerikaner Christian Coleman ist als bester 100-Meter-Läufer dieser Saison favorisiert, Titelverteidiger Justin Gatlin bereits 37 Jahre alt. Der Startschuss zum prestigeträchtigsten Finale fällt heute um 21.15 Uhr/MESZ (ZDF). Die deutschen Sprinter um Rekordmann Julian Reus aus Erfurt konzentrieren sich mangels Chancen im Einzelrennen auf die Staffel.

Diskus-Olympiasieger Christoph Harting muss sich steigern, wenn er das Finale erreichen will. Seit seinem Triumph 2016 in Rio de Janeiro hat der 29 Jahre alte Berliner keinen grossen Wurf mehr gelandet. Bei der Heim-EM 2018 flog er in der Ausscheidung raus. Die Magdeburger Martin Wierig, der Anfang August zum ersten Mal deutscher Meister wurde, und Daniel Wrobel hoffen ebenfalls auf den Einzug ins Finale. Top-Favorit ist der Schwede Daniel Stahl.

Heiss her geht es in den beiden längsten WM-Wettbewerben auf den Strassen der Hauptstadt Katars: 50 Kilometer müssen die Geher mitten in der Nacht zurücklegen, Männer und Frauen. Das deutsche Trio Carl Dohmann, Jonathan Hilbert und Nathaniel Seiler möchte so lange wie möglich mithalten. Titelverteidiger Johann Diniz dürfte auch diesmal ganz vorn mit dabei sein. Schneller als der Franzose (3:37:43 Stunden) war in diesem Jahr noch keiner. Bei den Frauen ist keine DLV-Spezialistin dabei. Die schnellsten Geherinnen dieser Saison kommen aus China.

Alina Reh, das Toptalent von der Schwäbischen Alb, ist über 10.000 Meter die einzige Deutsche in einem ganz starken Feld mit vielen Assen aus Afrika.

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