Letzte Woche wurde bekannt, dass David Wagner bei YB als Trainer übernimmt. Heute Montag wurde der 49-jährige Deutsch-Amerikaner den Medien vorgestellt.
Für ein Survival-Camp mit seiner Mannschaft hat der neue YB-Trainer David Wagner vorerst keine Zeit. - Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • David Wagner beginnt diese Woche sein Traineramt bei YB.
  • Am Montag wurde der Deutsch-Amerikaner den Medien präsentiert.
  • Im Video-Interview erklärt der 49-Jährige, warum er sich für YB entschieden hat.

Seit Ende letzter Woche ist es fix: David Wagner (49) ist der neue Trainer beim Schweizer Meister YB. Damit ist die Nachfolge von Gerardo Seoane geklärt.

YB David Wagner
David Wagner spricht an seiner ersten Pressekonferenz als Trainer von YB - keystone

Am Montag haben die Berner ihren neuen Cheftrainer während einer Pressekonferenz offiziell vorgestellt. Dabei gab der Verein bekannt, dass Wagner einen Zweijahresvertrag bis 2023 unterschrieben hat.

YB: Setzt Wagner wieder auf Survival-Training?

In Bern wird der ehemalige Trainer von Huddersfield und Schalke 04 am Dienstag sein erstes Training leiten. Sein Spielstil? «Wir werden sehr viel Intensität, Aggressivität und Energie auf dem Platz spüren», ist sich Wagner sicher.

Das ganze Video-Interview mit dem neuen YB-Trainer David Wagner. - Nau.ch

Nebst dem intensiven Spielstil ist der Deutsch-Amerikaner auch für eher aussergewöhnliche Trainingsmethoden bekannt. So organisierte Wagner im Sommer 2016 bei Huddersfield ein Survival-Camp, um den Zusammenhalt der Mannschaft zu stärken.

«Ansprüche werden höher»

Mit Erfolg: Ende Saison stiegen die «Terriers» als grosser Aussenseiter in die englische Premier League auf. Ob er auch mit YB ein solches Camp plant? «Nein, leider nicht. Dazu ist die Sommervorbereitung hier in der Schweiz zu kurz», schmunzelt Wagner.

Ist David Wagner die richtige Trainer-Wahl für YB?

Mit YB wolle der 49-Jährige dafür sorgen, dass der Verein seine Erfolge der letzten Jahre fortführen kann: «Natürlich wird das immer schwieriger, weil die Ansprüche höher werden und Konkurrenten mehr investieren.»

Trotzdem glaubt Wagner an den Erfolg der Young Boys. Er weiss aber auch: «Wir müssen noch mehr investieren, damit uns die Anderen nicht einholen. Das wird unsere Aufgabe sein», so der Neo-Trainer.

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