BSC Young Boys

    YB – Fassnacht nach 100. Tor: «So ist es beschissen»

    YB kassiert den nächsten Dämpfer: Die Berner verlieren auswärts beim FC St.Gallen mit 1:2 und liegen nun bereits neun Zähler hinter den Espen zurück.

    YB
    YB hat gegen den FC St.Gallen das Nachsehen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • YB verliert auswärts in St.Gallen mit 1:2.
    • Die Young Boys zeigen kein gutes Spiel, liegen bereits nach elf Minuten 0:2 zurück.
    • Weiter geht es für die Berner am Wochenende zuhause gegen den FC Winterthur.

    Die Young Boys schaffen es nicht, den Rückstand auf den FC St.Gallen zu verkleinern – im Gegenteil: Die Berner verlieren bei den Espen mit 1:2 und zeigen dabei vor allem in der ersten Halbzeit eine schwache Leistung.

    YB
    YB-Trainer Gerardo Seoane beim Spiel in St.Gallen. - keystone

    Das einzige YB-Tor erzielt Christian Fassnacht kurz vor Schluss. Es ist sein 100. Tor im Dress der Berner. Doch nach dem Spiel kann sich der 32-Jährige nicht freuen.

    «Es ist ein Meilenstein, auf den ich mich gefreut habe», sagt Fassnacht sichtlich emotional zu blue. Aber: «So ist es beschissen.»

    YB
    Christian Fassnacht erzielt sein 100. Tor für YB, hat aber trotzdem keinen Grund zur Freude. - keystone

    Es sei schwierig, wenn man mal in einer Negativspirale sei, sagt Fassnacht weiter. YB mangle es derzeit an Wettkampfglück und Momentum.

    Mehrere Wechsel

    Gerardo Seoane nimmt mehrere Wechsel vor: Der gesperrte Gregory Wüthrich wird in der Innenverteidigung von Loris Benito ersetzt.

    Für den Captain beginnt Neuzugang Stefan Bukinac hinten links. Fassnacht ersetzt Alvyn Sanches, Sergio Cordova stürmt anstelle von Chris Bedia – und für den kranken Joel Monteiro beginnt Darian Males.

    Horror-Start für YB

    Nur: Mit diesen Änderungen scheint vor allem die YB-Hintermannschaft gar nicht umgehen zu können. Schon nach 5 Minuten schiesst Boukhalfa die Espen in Führung. Da lässt sich die Benrer Abwehr zu einfach aushebeln.

    Und schon nach elf Minuten steht es 0:2 aus Sicht von YB: Ein langer Ball reicht, um Stürmer Baldé alleine auf Keller losziehen zu lassen. Und der trifft.

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    YB kassiert zwei frühe Gegentore. - keystone

    Die Berner wirken verunsichert, könnten in dieser Phase auch mehr Gegentore kassieren. Erst nach rund 25 Minuten kommt das Seoane-Team besser in Fahrt. Die beste Chance vergibt Raveloson, der mit seinem Kopfball an FCSG-Keeper Zigi scheitert.

    Kurz vor der Pause ist es Espen-Juwel Alessandro Vogt, der gleich zweimal den dritten FCSG-Treffer verpasst. Für YB ist es über weite Strecken eine Halbzeit zum Vergessen.

    Fassnacht-Tor nach der Pause zählt nicht

    Der Start in die zweite Halbzeit gelingt den Berner – fast: Fassnacht trifft nach 50 Minuten, doch es wird Handspiel angezeigt. Kein Tor.

    Und der gute Start in den zweiten Durchgang hält nicht lange an: Der FCSG wird wieder stärker und kommt erneut zu guten Möglichkeiten. Doch das 0:3 fällt aus YB-Sicht nicht.

    YB
    YB taucht auswärts in St.Gallen. - keystone

    Nach 65 Minuten wechselt YB-Trainer Seoane dreifach: Neuzugang Yan Valery kommt ebenso ins Spiel wie Alvyn Sanches und Chris Bedia.

    Die Wechsel zeigen Wirkung, vor allem Sanches ist ein Aktivposten. Doch zum Anschlusstreffer kommt YB erst (zu) spät: Fassnacht trifft tief in der Nachspielzeit per Kopf zum 1:2.

    Trotzdem bleibt es bei der Niederlage, der Rückstand auf den FCSG beträgt nun bereits neun Zähler.

    Bleibt YB in den Top 6?

    Am Wochenende sind die Berner dann vor heimischer Kulisse im Einsatz, der FC Winterthur gastiert im Wankdorf. Für den FC St.Gallen geht es mit einem weiteren Heimspiel gegen die Grasshoppers weiter.

    Kommentare

    User #1567 (nicht angemeldet)

    Benito war bei grossen Verdiensten dabei, das war so. Aber seine Zeit gehört der Vergangenheit an, es braucht in der Innenverteidigung Verstärkung.

    User #9521 (nicht angemeldet)

    Von Bergen war auch nicht als Top Sprinter bekannt. Es liegt ganz bestimmt nicht am Speed der genannten Verteidiger, sondern an der Einstellung, am kollektiven Verteidigen im Mittelfeld und schaffen vom Überzahl-Situationen.

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