YB: Edimilson Fernandes spielte schon in vier Top-Ligen
Blick zurück: Mit 20 Jahren wechselte YB-Star Edimilson Fernandes (30) das erste Mal ins Ausland. Seither spielte er in vier der fünf europäischen Top-Ligen.

Das Wichtigste in Kürze
- Edimilson Fernandes erzählt im YB-Mag über seine Stationen als Spieler.
- Er spielte in vier der fünf Top-Ligen Europas.
- Der Mittelfeldspieler freute sich über die Rückkehr nach Bern.
Eine bemerkenswerte Karriere, die in vier Top-Ligen und in die Nati führte! Im YB-Mag hält Edimilson Fernandes (30) Rückblick auf seine bisherigen Stationen.
Im Alter von 20 Jahren traute sich Fernandes den Sprung ins Ausland zu. Er wechselte vom FC Sion zum damaligen Premier-League-Team West Ham United. «Ich wurde vor 60’000 Zuschauenden im Olympia-Stadion vorgestellt. Es war eine neue Welt, in die ich eintauchte.»
Unter Trainer Slaven Bilic, heute Nationaltrainer Kroatiens, erhielt Edimilson viel Vertrauen. Aber mit dessen Abgang verringerte sich die Spielzeit deutlich.
Wechsel nach Italien und Deutschland
Nach zwei Jahren, 2018, wurde der Schweizer an die AC Fiorentina verliehen. «Ich bekam sofort einen Stammplatz und konnte in der Serie A viel lernen.» Weil es nach einem Jahr nicht zu einer definitiven Übernahme gekommen sei, folgte die nächste Station: der FSV Mainz.
Der Nationalspieler schwärmt über das erste Jahr in seinem neuen Verein: «Bei den Rheinstädtern gefiel es mir gut. Ich spielte in der ersten Saison oft. Mainz hat tolle Fans.»
Die darauffolgende Saison verbrachte er dann trotzdem zur Hälfte bei Arminia Bielefeld und bei den Young Boys. Ehe er für seine zwei besten Spielzeiten wieder zu Mainz zurückkehrte.
Champions League mit Brest
Die aufsteigende Form ermöglichte ihm den Wechsel in seine vierte Top-Liga, nach Frankreich zu Stade Brest. «Es war oft nass und kalt in der Bretagne. Aber sportlich war es toll, in ein junges Team zu kommen, das sich sensationell für die Champions League qualifiziert hatte.»
Seit Sommer 2025 läuft der 33-fache Nationalspieler wieder für YB auf. Er freute sich auf den Wechsel: «Nach all den Jahren mit vielen Ausleihen bin ich froh, endlich Stabilität zu haben. Und für längere Zeit am selben Ort bleiben zu können.»
Dank der vielen Wechsel konnte Fernandes Einblicke in die grössten Stadien Europas gewinnen. Er erwähnt das mystische Old Trafford, die einzigartige Anfield Road und die Fankurve des Signal Iduna Parks in Dortmund.
Übrigens: Sein Cousin Gelson Fernandes hat ebenfalls in diesen vier Top-Ligen gespielt. Ihm gelang es sogar, in all diesen ein Tor zu schiessen.















