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YB – Christian Fassnacht: Mama kündigte Tor per SMS an

Auch ein früher Rückstand kann YB im Letzigrund nicht aufhalten: Beim 4:2-Sieg über den FC Zürich erzielt WM-Fahrer Christian Fassnacht einen Hattrick.

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Hattrick-Torschütze Christian Fassnacht im Nau.ch-Interview. - Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • YB zeigt sich auch im Letzgrund in Torlaune: Die Berner setzen sich beim FCZ mit 4:2 durch.
  • Christian Fassnacht erzielt einen Hattrick, Joker Alan Virginius trifft ebenfalls.
  • Miguel Reichmuth hatte die Zürcher früh in Führung geschossen.

Die YB-Tormaschine läuft und läuft und läuft: Nach 19 Toren in fünf Spielen kommen gegen den FCZ vier weitere dazu! Beim 4:2-Sieg im Letzigrund gelingt Christian Fassnacht ein Hattrick – und auch noch sein 100. Super-League-Tor!

YB
Christian Fassnacht trifft gleich dreifach für YB. - keystone

«Es war ein sehr geiler Abend, ich wusste das nicht – ich habe die Statistik nicht im Kopf». so «Fasi» im Nau.ch-Interview. Dass er gerne im Letzigrund trifft, will der WM-Fahrer nicht leugnen: «Ich hoffe, ich kann das bis ans Karriereende durchziehen», lacht der 32-Jährige.

Mischi Wettstein verrät: «Ich habe vor dem Spiel deine Mutter auf der Tribüne getroffen. Sie hat mir erzählt, dass sie dir ein SMS geschickt hat und schrieb, dass du wieder treffen wirst?»

Fassnacht lacht: «Gegen den FC Basel wollte es noch nicht so klappen. Jetzt bin ich umso glücklicher, gingen sie heute gleich mehrfach rein.»

YB reagiert auf FCZ-Führung

In den ersten zehn Minuten macht YB das Spiel, presst hoch – aber der Jubel gehört dem Heimteam: Loris Benito kann eine Flanke klären, der Ball lander aber bei Miguel Reichmuth. Und sein Schuss bringt den FC Zürich in Führung!

FC Zürich
Miguel Reichmuth bringt den FCZ früh in Führung. - keystone

YB hat bis zu 80 Prozent Ballbesitz – muss sich aber vorerst gedulden. Dann schlägt aber Christian Fassnacht zu: Erst gelingt dem WM-Fahrer in der 23. Minute der Ausgleich. Und nach 32 Minuten schlägt er wieder zu. Doppelpack – 2:1 für YB!

Mit der Berner Führung geht es in die Pause. Doch nach dem Seitenwechsel sind es die Zürcher, die besser ins Spiel kommen. Reichmuth verpasst seinen zweiten Treffer mit seinem Abschluss. Und kurz darauf verzieht Walker.

YB
Alvyn Sanches im Spiel gegen den FC Zürich. - keystone

Und YB? Die Berner benötigen einen Angriff, um die Führung auf 3:1 auszubauen: Kaly Sène schickt Fassnacht in die Tiefe – und der komplettiert seinen Hattrick mit einem präzisen Abschluss.

Gerardo Seoane wechselt, bringt unter anderem Alan Virginius. Ein möglicher Transfer des Franzosen ist geplatzt – das scheint ihm aber nicht auf die Motivation zu schlagen. Nach 73 Minuten wird er lanciert und trifft herrlich zum 4:1 für YB.

Nach 77 Minuten ist es dann der FCZ, der zu einer Doppelchance kommt: Doch die Zürcher scheitern an YB-Keeper Marvin Keller und der Latte.

5:1 zählt nicht – dann kommt der FCZ nochmals

Kurz darauf sind es aber wieder die Berner – und erneut schlagen die Gäste zu. Joker Edin Etoski schiesst seinen vermeintlich ersten YB-Treffer. Doch das Tor zählt wegen Abseits nicht.

In der Schlussphase drücken die Zürcher nochmal und kommen zum zweiten Treffer: Lindrit Kamberi verwandelt einen Freistoss. Und kurz darauf ist Marvin Keller mehrfach gefragt. Unter anderem lenkt er einen Ball in Extremis an die Latte. Die Berner bringen den Vorsprung ins Trockene – es bleibt beim 4:2.

YB
Marvin Keller pariert einen FCZ-Abschluss mirakulös. - keystone

Christian Fassnacht versucht, die hektische Schlussphase zu erklären. «Wir machen mit dem 5:1 den Sack eigentlich zu, dann zählt das Tor nicht und der FCZ kriegt nochmal Aufschwung. Es wirkt schon so, als wären wir ‹geschwommen›, aber es stand 4:2 und ein Gegentor wäre nicht der Ausgleich gewesen.»

Trotzdem ist dem Routinier klar: «Das müsste nicht sein, Marvin (Keller) hat uns super gerettet. Drei Punkte, es ist ein gelungener Abend. Aber es gibt viele Punkte, die wir aufarbeiten müssen.»

Traust du YB den Meistertitel zu?

Für YB geht es in der englischen Woche am Samstag weiter: Die Berner empfangen um 18 Uhr den FC Luzern. Für den FC Zürich geht es am Samstag um 20.30 Uhr mit dem Zürcher Derby gegen GC weiter.

Super League (01.09.2026)SpSNUTorePkt
1.FC Lugano LogoFC Lugano440013:312
2.BSC Young Boys LogoBSC Young Boys530219:911
3.FC Basel LogoFC Basel531110:710
4.FC St. Gallen LogoFC St. Gallen421110:97
5.FC Sion LogoFC Sion42209:86
6.FC Thun Berner Oberland LogoFC Thun Berner Oberland42209:146
7.FC Zürich LogoFC Zürich52307:126
8.Lausanne-Sport LogoLausanne-Sport51226:75
9.FC Luzern LogoFC Luzern51225:95
10.Servette LogoServette41214:54
11.FC Vaduz LogoFC Vaduz514012:143
12.Grasshopper Club Zürich LogoGrasshopper Club Zürich40315:121
Super League (01.09.2026)SpPkt
1.FC Lugano LogoFC Lugano412
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3.FC Basel LogoFC Basel510
4.FC St. Gallen LogoFC St. Gallen47
5.FC Sion LogoFC Sion46
6.FC Thun Berner Oberland LogoFC Thun Berner Oberland46
7.FC Zürich LogoFC Zürich56
8.Lausanne-Sport LogoLausanne-Sport55
9.FC Luzern LogoFC Luzern55
10.Servette LogoServette44
11.FC Vaduz LogoFC Vaduz53
12.Grasshopper Club Zürich LogoGrasshopper Club Zürich41

Kommentare

User #5651 (nicht angemeldet)

Es gibt nur einen ernsthaften Titelkandidaten: YB forever

User #4873 (nicht angemeldet)

Fernandes ist in den letzten beiden Spielen an vier Toren schuldig, auch heute beim 1:0 vom FCZ. Warum kann er nicht einmal eine Gegner decken oder wenigstens bedrängen? Gerry Seoane dieser Mann ist eher der 12 Mann des Gegners auf dem Platz, als das er eine Hilfe beim verteidigen ist. Das müssen sie ihm einmal klar erklären.Pech hat ein super Spiel gespielt bis zur Auswechslung. Was der Junge hin und her rennt und hilft zu verteidigen und das Spiel gut aufzubauen, das sollte Fernandes auch machen als Routinierter Spieler. Am Schluss kam wieder der Schlendrian rein und YB hatte Glück das der FCZ nicht noch ausgeglichen hat. Mit etwas mehr Kaltblütigkeit hätten die zwei Lattenschüsse des FCZ auch verwertet werden müssen. So kann man nicht auftreten YB wie die letzten 10 Minuten, das ist arrogant und keines YB würdig, wo gewinnen will. Wird ein anderes Mal vielleicht nicht mehr so glimpflich ausgehen. Hoffentlich kommt Zesiger bald zurück. Schön ist das Blum in Bern bleibt. Mit Schmidt und Blum haben wir zwei starke Aussenverteidiger.

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