WM 2026: Super-League-Klubs kassieren dank Nationalspielern ab
Insgesamt verdienen zwölf Spieler der WM 2026 ihr Geld in der Super League. Die hiesigen Klubs werden von der Fifa für ihre Nationalspieler entschädigt.

Das Wichtigste in Kürze
- 12 Super-League-Spieler fahren mit ihren Nationalteams an die WM.
- Die Klubs werden von der Fifa dafür entschädigt.
- YB winkt sogar im Worst-Case-Szenario über eine Million Franken.
48 Nationen nehmen an der WM 2026 in Mexiko, den USA und Kanada teil. Jedes Team darf 26 Spieler nominieren. Das heisst, dass insgesamt 1'248 Fussballer am Turnier dabei sein werden.
Zwölf davon verdienen ihr Geld in der Schweizer Super League. Folgende Mannschaften stellen WM-Fahrer:
YB (6): Christian Fassnacht (Schweiz), Armin Gigovic (Bosnien-Herzegowina), Jaouen Hadjam (Algerien), Marvin Keller (Schweiz), Yan Valery (Tunesien), Keeto Thermoncy (Haiti)
Lugano (2): Belhadj Mahmoud (Tunesien), Hannes Delcroix (Haiti)
St.Gallen (1): Lawrence Ati Zigi (Ghana)
Servette (1): Dylan Bronn (Tunesien)
Zürich (1): Livano Comenencia (Curaçao)
Lausanne (1): Melvin Mastil (Algerien)

Fifa entschädigt Klubs
Fürs Abstellen der Spieler werden die Vereine von der Fifa mit dem «Programm zur Beteiligung von Klubs» entschädigt. Zuletzt hat der Weltverband Details zur Verteilung bekannt gegeben.
Insgesamt werden dieses Jahr 355 Millionen Dollar (283 Millionen Franken) ausgeschüttet. Dies geschieht laut Fifa in zwei Tranchen.
Einerseits werden Klubs, die Spieler für die WM-Qualifikation abgestellt haben, entschädigt. Dafür seien 100 Millionen Dollar (80 Millionen Franken) vorgesehen. Die erwartete Summe belaufe sich auf 2360 Dollar (1880 Franken) pro Spieler und Spiel.

Andererseits werden weitere 250 Millionen Dollar (200 Millionen Franken) unter den Vereinen verteilt, deren Spieler an der WM 2026 teilnehmen.
Auch hier würden die Entschädigungen pro Spieler und Tag berechnet, so die Fifa. Dabei werde ein Mindestbetrag von 5000 Dollar (4000 Franken) pro Spieler und Tag erwartet. Allerdings würden die endgültigen Zahlen erst nach dem Turnier bestätigt.
YB winkt stolzer Batzen
Für die betroffenen Super-League-Klubs könnte sich die WM 2026 finanziell besonders lohnen.
YB winkt sogar im Worst Case – wenn alle Spieler die K.o.-Runde verpassen – ein Betrag von gut über einer Million Franken.
















