WM 2026

    WM 2026 – Djibril Sow: «Dann können wir weit kommen»

    Nicola Wittwer
    Nicola Wittwer

    USA,

    Djibril Sow traut der Schweizer Nati an der WM 2026 einiges zu. Als besonders wichtig streicht der Sevilla-Spieler mentale Stärke heraus.

    WM 2026
    In drei Tagen starten Djibril Sow und Co. in die WM 2026. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am Samstag trifft die Nati zum WM-Auftakt auf Katar.
    • Djibril Sow findet: «Wir müssen auf alles gefasst sein.»
    • Ziehe man die Lehren aus den letzten Turnieren, gebe es eine längere WM.

    Der erste Auftritt der Schweizer Nati an der WM 2026 ist nur noch drei Tage entfernt. Am Samstag trifft das Team von Trainer Murat Yakin in San Francisco um 21 Uhr Schweizer Zeit auf Katar.

    Gewinnt die Schweiz gegen Katar?

    Gegen den Gastgeber der letzten Weltmeisterschaft bestritt die Nati im November 2018 ein Testspiel. Beim 1:0-Sieg Katars stand unter anderem Djibril Sow bereits auf dem Platz.

    Djibril Sow
    Djibril Sow ist seit Jahren ein fester Bestandteil der Schweizer Nati. - keystone

    Der Mittelfeldspieler erinnert sich an «gute Kicker», verrät er an der Medienkonferenz am Dienstag. Katar habe schon damals versucht, Fussball zu spielen. Trotzdem: Der erste WM-Gegner der Nati sei «schwer einzuschätzen».

    Sow: «Wir müssen auf alles gefasst sein und dürfen sie nicht unterschätzen. Sie haben Spieler, die sehr gut Fussball spielen können.»

    Nati mit «guter Balance» an WM 2026

    Klar ist: Die Schweiz ist in ihrer Gruppe Der klare Favorit. An den letzten Endrunden überstand man die erste Phase des Turniers immer. Heuer scheint dies beinahe Formsache – auf dem Papier.

    Sow traut sich und seinen Teamkollegen auch an der WM 2026 vieles zu. Die Nati bestehe aus erfahrenen Spielern und jungen Hungrigen, die erstmals an einer WM teilnehmen.

    «Die Balance ist wirklich gut. Jetzt liegt es an uns Spielern, die richtige Motivation zu finden und nicht zu viel Druck zu haben», sagt Sow. Der Sevilla-Akteur macht mentale Stärke als Faktor aus, der in der heissen Phase des Turniers über Sieg oder Niederlage entscheidet.

    WM 2026
    2018 verlor die Schweizer Nati ein Testspiel gegen Katar 0:1. Am Samstag soll zum Start in die WM 2026 ein Sieg her. - keystone

    An der EM 2024 ist man gegen England noch knapp ausgeschieden. «Wir müssen von den letzten Turnieren lernen», sagt der 29-Jährige. «Wenn wir daraus gelernt haben, dann können wir weit kommen.»

    Nach Katar geht es in der Gruppenphase am 18. Juni in Los Angeles mit dem Spiel gegen Bosnien-Herzegowina weiter. Am 24. Juni treffen Sow und die Nati in Vancouver auf Co-Gastgeber Kanada – ehe es wohl in die Sechzehntelfinals geht.

    Kommentare

    User #2220 (nicht angemeldet)

    Ja ja das gute alte wenn dann Prinzip...ich wünsche der Nati nur das Beste! Ich denke mit einem Viertelfinal müsste man mehr als zufrieden sein. Schöne WM allen mögen eure Teams glänzen.

    User #1801 (nicht angemeldet)

    Die kommen nicht weit. In ein Finale eh nie. Vorher ist Deutschland schon 8 x Weltmeister, 4x waren sie es schon.

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