WM 2026 – Djibril Sow: «Dann können wir weit kommen»
Djibril Sow traut der Schweizer Nati an der WM 2026 einiges zu. Als besonders wichtig streicht der Sevilla-Spieler mentale Stärke heraus.

Das Wichtigste in Kürze
- Am Samstag trifft die Nati zum WM-Auftakt auf Katar.
- Djibril Sow findet: «Wir müssen auf alles gefasst sein.»
- Ziehe man die Lehren aus den letzten Turnieren, gebe es eine längere WM.
Der erste Auftritt der Schweizer Nati an der WM 2026 ist nur noch drei Tage entfernt. Am Samstag trifft das Team von Trainer Murat Yakin in San Francisco um 21 Uhr Schweizer Zeit auf Katar.
Gegen den Gastgeber der letzten Weltmeisterschaft bestritt die Nati im November 2018 ein Testspiel. Beim 1:0-Sieg Katars stand unter anderem Djibril Sow bereits auf dem Platz.

Der Mittelfeldspieler erinnert sich an «gute Kicker», verrät er an der Medienkonferenz am Dienstag. Katar habe schon damals versucht, Fussball zu spielen. Trotzdem: Der erste WM-Gegner der Nati sei «schwer einzuschätzen».
Sow: «Wir müssen auf alles gefasst sein und dürfen sie nicht unterschätzen. Sie haben Spieler, die sehr gut Fussball spielen können.»
Nati mit «guter Balance» an WM 2026
Klar ist: Die Schweiz ist in ihrer Gruppe Der klare Favorit. An den letzten Endrunden überstand man die erste Phase des Turniers immer. Heuer scheint dies beinahe Formsache – auf dem Papier.
Sow traut sich und seinen Teamkollegen auch an der WM 2026 vieles zu. Die Nati bestehe aus erfahrenen Spielern und jungen Hungrigen, die erstmals an einer WM teilnehmen.
«Die Balance ist wirklich gut. Jetzt liegt es an uns Spielern, die richtige Motivation zu finden und nicht zu viel Druck zu haben», sagt Sow. Der Sevilla-Akteur macht mentale Stärke als Faktor aus, der in der heissen Phase des Turniers über Sieg oder Niederlage entscheidet.

An der EM 2024 ist man gegen England noch knapp ausgeschieden. «Wir müssen von den letzten Turnieren lernen», sagt der 29-Jährige. «Wenn wir daraus gelernt haben, dann können wir weit kommen.»
Nach Katar geht es in der Gruppenphase am 18. Juni in Los Angeles mit dem Spiel gegen Bosnien-Herzegowina weiter. Am 24. Juni treffen Sow und die Nati in Vancouver auf Co-Gastgeber Kanada – ehe es wohl in die Sechzehntelfinals geht.
















