Paolo Tramezzani (51) sieht beim 1:1 seines FC Sion gegen Leader Zürich die Rote Karte. Die Liga sperrt ihn wegen seines Ausrasters für vier Spiele.
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Paolo Tramezzani legt sich mit Schiedsrichter Sandro Schärer an. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine hitzige Partie zwischen Sion und dem FCZ endet dramatisch 1:1.
  • Sitten-Coach Paolo Tramezzani wird von Schiri Schärer des Feldes verwiesen.
  • Der 51-Jährige darf nun vier Spiele lang nicht an die Seitenlinie stehen.

Viele Tore hat das Spiel der Super League zwischen dem FC Sion und dem FC Zürich nicht zu bieten. Nach einem Last-Minute-Penalty trennen sich die beiden Teams 1:1. Dafür hat Schiedsrichter Sandro Schärer anderweitig alle Hände voll zu tun.

Insgesamt 13 Gelbe Karte verteilt der Unparteiische am Sonntag. Sions Cipriano sieht in der 67. Minute direkt Rot und muss vorzeitig unter die Dusche. Und auch sein Trainer Paolo Tramezzani hat seine Emotionen nicht im Griff.

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Nach dem Spiel gratuliert Tramezzani seiner Mannschaft zum Punkt in der Super League gegen den FCZ. - keystone

Der 51-jährige Italiener beschwert sich derart heftig, dass er von Schärer auf die Tribüne verwiesen wird. Dies hat nun Konsequenzen: Die Liga sperrt Tramezzani für satte vier Spiele der Super League.

Wie beurteilen Sie die Strafe gegen Tramezzani?

Begründung: Er habe auf «aggressiver Art und Weise in die technische Zone des Gegners begeben». Und zudem suchte er mit den Unparteiischen auf dem Spielfeld die Konfrontation.

Damit müssen die Walliser am kommenden Samstag beim Auswärtsspiel gegen YB auf ihren Übungsleiter verzichten. Auch bei den Spielen gegen Lausanne (H), St. Gallen (A) und Lugano (H) wird er nicht an der Seitenlinie stehen dürfen.

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