Schweizer Nati: Murat Yakin zeigt sich nach Oslo zufrieden
Nach dem 0:0 der Schweizer Nati im Test gegen Norwegen zeigt sich Trainer Murat Yakin zufrieden – trotz wenig Spektakel.

Das Wichtigste in Kürze
- Schweiz spielt im Test gegen Norwegen 0:0 – die Defensive hat überzeugt.
- Murat Yakin zeigt sich deswegen auch ohne Spektakel zufrieden.
- Der Nati-Trainer blickt voraus und meint: «Noch zwei Monate – Momentum zählt».
Murat Yakin gab sich nach dem torlosen Testspiel der Schweizer Nati in Oslo gelassen. «Es sind jetzt noch knapp zwei Monate. Das Momentum zählt und wir haben ein gutes Gerüst. Ich hoffe, dass alle gesund bleiben – das ist das Wichtigste», meinte er im Interview mit «SRF Sport».
Mit der Leistung seines Teams zeigte er sich dementsprechend zufrieden – trotz wenig Spektakel. Denn nach den vier Toren im Deutschland-Test, wollte Yakin vor allem die Defensive stärken. Und dieses Ziel wurde erreicht.
Gegen ein offensivstarkes Norwegen liess die Schweiz kaum Chancen zu. Auch Superstar Erling Haaland blieb ohne Treffer.
«Wir haben sehr gute defensive Arbeit geleistet. Und das gegen ein Team, das in der Qualifikation sehr viele Tore geschossen hat», so Yakin. Auch beim Pressing habe die Schweizer Nati überzeugt: «Beim Druck gegen den Ball haben wir sehr gut gearbeitet.»
Murat Yakin: «Das Terrain war nicht optimal»
Der Test in Oslo diente zudem als Systemprobe. Yakin stellte auf ein 3-4-3 um – mit Denis Zakaria in der Dreierabwehr neben Manuel Akanji und Nico Elvedi.
Besonders Zakaria gefiel dem Nationaltrainer: «Wenn er das Spiel vor sich hat, wissen wir um seine Dynamik.» In der ersten Halbzeit sei viel über links gelaufen. «Wir hätten mehr über rechts gehen können. Das ist eine Aufgabe, die wir besser machen können – aber es gab gute Ansätze heute.»

Auch die schwierigen Platzverhältnisse erschwerten das Spiel. «Das Terrain war nicht optimal. Es gab ein, zwei präzise Aktionen, die wir nicht fertig spielen konnten», meinte Yakin.
Auf besserem Rasen wäre offensiv wohl mehr möglich gewesen, so der Nati-Trainer. Trotzdem zog er ein positives Fazit: «Wir haben es versucht, Ansätze haben wir gesehen.»
«Die Jungen brauchen noch etwas Zeit»
Insgesamt sieht sich der Trainer nach den beiden Testspielen gut auf Kurs. «Es ist ein eingespieltes Team, wir haben erfahrene Spieler. Die jungen brauchen zwar noch etwas Zeit bei Systemumstellungen, aber wir haben viele Optionen.»
So geht es für die Schweizer Nati weiter
Das nächste Mal trifft sich die Nati zur unmittelbaren Vorbereitung auf die WM in den USA, Kanada und Mexiko. Am 31. Mai (15:00 Uhr) präsentiert man sich in St. Gallen gegen Jordanien ein letztes Mal in der Heimat.
Danach fliegt die Schweizer Nati in die USA. Dort ist ein letztes Testspiel vor Ort geplant (Ort und Zeit noch offen). Der Schweizer WM-Auftakt steigt am 13. Juni in San Francisco gegen Katar.
















