Schweizer Nati: Auf diesem Acker kommt es zum Norwegen-Duell
Die Schweizer Nati trifft heute in der WM-Vorbereitung auswärts auf Norwegen. Im Vorfeld des Testspiels gibt der Rasen in Oslo zu reden.
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Das Wichtigste in Kürze
- Um 18 Uhr testet die Schweizer Nati gegen Norwegen.
- Der Rasen im «Ullevaal Stadion» ist in einem schlechten Zustand.
- Trainer Murat Yakin nimmt den holprigen Untergrund gelassen.
Der Countdown läuft – um 18 Uhr bestreitet die Schweizer Nati ihr zweitletztes Testspiel vor der WM 2026. In Oslo wartet das Duell mit Norwegen.
Das Team von Trainer Murat Yakin bekommt es dabei nicht nur mit einem formstarken Gegner zu tun. Auch der Untergrund im «Ullevaal Stadion» dürfte zur Herausforderung werden.
«Nicht wie im Wembley»
Derzeit kursieren Bilder aus dem Abschlusstraining der Norweger im Netz. Der Rasen gleicht am Tag vor der Partie eher einem Acker als einem Fussballplatz (Video oben).
Superstar Erling Haaland postet zudem ein Foto auf Snapchat. Er fragt seine Follower: «Was halten wir vom Spielfeld?»
Viel Rasen ist auf dem Bild nicht zu sehen...

Auch SRF-Experte und Ex-Nati-Spieler Beni Huggel äussert sich in den sozialen Medien zum Zustand des Platzes (Video unten).
Auf Instagram teilt er am Montagabend ein Video von der Medientribüne. Huggel sagt: «Da unten spielt morgen die Schweizer Nati. Aber wenn ich ehrlich bin, sieht dieser Rasen – zumindest von oben – nicht wie der Wembley-Rasen aus.»
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In der Tat sind auf dem Video viele braune Stellen zu erkennen. Insbesondere auf den Seiten des Feldes.
Keine Anpassungen bei Yakin
Logisch, dass der Zustand des Platzes auch an der Pressekonferenz am Tag vor der Partie ein Thema ist. «Er sieht nicht gut aus», sagt Nati-Trainer Murat Yakin über den Untergrund.

Zu diesem Zeitpunkt hat der Coach selber den Rasen noch nicht aus der Nähe gesehen. Yakin scherzt: «Mein Assistent war auf dem Platz. Er hat mir gesagt, dass ich lieber nicht hinschauen soll, sonst würde ich nicht aus der Garderobe kommen.»
Eine Änderung der Aufstellung oder der Taktik wolle er deshalb aber nicht vornehmen. «Ich plane nicht, einen anderen Fussball aufgrund des Zustands des Spielfeldes zu spielen. Es ist unsere letzte Möglichkeit, noch einmal alle Spieler zu testen.»

Klar ist bereits, dass Captain Granit Xhaka heute Abend nicht starten wird. «Wir planen mit einem Kurzeinsatz», so Yakin.
Die Schweizer Nati testet nach dem Norwegen-Spiel Ende Mai noch gegen Jordanien. Mitte Juni beginnt dann die WM mit dem Auftaktspiel gegen Katar.
















