Schweizer Nati

    Schweizer Nati: FC St. Gallen sagt sorry - Schuldfrage bleibt offen

    Nau Sport
    Nau Sport

    Stadt St. Gallen,

    Pleiten, Pech und Pannen in St. Gallen. Beim Spiel der Schweizer Nati ist ein Tor zehn Zentimeter zu gross und muss ausgewechselt werden.

    00:00 / 00:00

    Das Tor im Kybun-Park ist zu hoch. - SRF

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Schweizer Nati schlägt Litauen in der WM-Quali mit 1:0.
    • Vor dem Spiel muss das Tor in St. Gallen ausgewechselt werden. Es ist zu hoch.
    • Der FC St. Gallen entschuldigt sich beim SFV. Ungeklärt bleibt die Schuldfrage.
    • Immerhin zeigt sich die FIFA gnädig – die Nati kommt ohne Busse davon.

    Aufregung vor dem WM-Quali-Spiel der Schweizer Nati in St.Gallen. Nati-Goalietrainer Patrick Foletti bemerkt beim Einsschiessen, dass ein Tor zu hoch ist.

    Es wird nachgemessen. Und siehe da: Das Tor ist tatsächlich zehn (!) Zentimeter zu hoch. «Bei meiner Grösse ist das verheerend», sagt Nati-Goalie Yann Sommer.

    Schweizer Nati FC St.Gallen
    Vor dem Spiel der Schweizer Nati muss im Stadion des FC St.Gallen kurzfristig ein Tor ausgetauscht werden. - Keystone

    Das Tor muss kurzerhand ausgewechselt werden, ein neues muss her. Bei diesem ist dann auch noch das Tornetz kaputt und muss geflickt werden. Das Spiel gegen Litauen (1:0-Sieg) beginnt mit grosser Verspätung.

    In der Pause gibt SFV-Kommunikationschef Adrian Arnold eine Erklärung ab. Das tönt so: Vor dem Warm-Up hätten die Schiris die Tore abgemessen. Es könne aber durchaus passieren, dass es während des Warm-Ups Veränderungen gebe. Das sage auch die Uefa

    00:00 / 00:00

    Adrian Arnold, Kommunikationschef beim SFV, erklärt die Tor-Panne. - SRF

    Diese Aussage sorgt für Kopfschütteln im SRF-Studio bei Moderator Rainer Maria Salzgeber und Experte Beni Huggel. «Das kann ich mir nicht vorstellen», sagt Huggel.

    Schweizer Nati
    Rainer Maria Salzgeber und Benjamin Huggel analysieren den Tor-Fail beim Spiel der Schweizer Nati. - SRF

    Das Tor in St. Gallen sei scheinbar falsch im Boden versenkt worden, schreibt SFL-Sprecher Philippe Guggisberg auf Twitter. Ein Tor sei immer zu gross, sonst könne es nicht montiert werden. Das leuchtet ein.

    Heute Vormittag kam es zu einer Nachbesprechung zwischen dem SFV und den Ostschweizer-Verantwortlichen. Neben der Tor-Peinlichkeit war sicherlich auch die Hymnen-Panne bei den Litauern ein Thema.

    00:00 / 00:00

    Die litauische Hymne stockt. - SRF

    «Der FC St.Gallen 1879 bedauert dieses Ereignis. Und entschuldigt sich beim SFV sowie bei allen beteiligten Parteien für den verzögerten Spielbeginn und die entstanden Umstände.» Das teilt David Gadze, Leiter Medien, gegenüber Nau.ch mit.

    Allerdings möchte er betonen, dass man daraus kein Schuldeingeständnis ableiten könne.

    «Es gab keinerlei Beanstandungen»

    Der FC St. Gallen setze im Kybunpark zwei Paar Tore ein: Eines mit grün-weissem Netz für die Heimspiele. Und eines mit weissem Netz für die Nati-Partien oder andere internationale Begegnungen.

    Gadze: «Die beiden Tore, welche gestern im Einsatz waren, wurden auch im Herbst 2019 an den Spielen des FC Lugano in der Europa-League-Gruppenphase eingesetzt. Sowie an diversen Länderspielen der Nati. Dabei gab es keinerlei Beanstandungen.»

    Weder bei der Platzabnahme mit der Uefa (am Sonntag um 10 Uhr), noch beim Warm-Up vor dem Anpfiff, seien Mängel durch die Schiedsrichter oder den 4. Offiziellen festgestellt worden.

    FIFA zeigt sich gnädig

    Auch den FCSG-Verantwortlichen sei vor der Freigabe des Spielfelds für das Warm-Up keine Mängel an den Toren aufgefallen.

    Ein Tor war aber zehn Zentimeter zu gross. Um das zu merken, brauchte es Nati-Goalie-Trainer Patrick Foletti.

    Die FIFA zeigte sich nach dem Fauxpas zumindest gnädig. Die Schweizer Nati kommt ohne eine Busse davon.

    Was sagen Sie zum Tor-Debakel von St. Gallen?

    Kommentare

    Weiterlesen

    schweizer nati
    173 Interaktionen
    SFV zum Tor
    Ruefer
    176 Interaktionen
    Tor-Debakel
    SChweiz
    188 Interaktionen
    Dank Shaq-Tor

    MEHR SCHWEIZER NATI

    ch
    8 Interaktionen
    WM 2027
    Schweizer Nati Israel WM-Quali-Playoff
    69 Interaktionen
    2:0-Heimsieg
    sn
    44 Interaktionen
    7:3 im WM-Playoff
    Schweizer Nati Deutschland Weltrangliste
    42 Interaktionen
    Neu auf Rang 12

    MEHR AUS ST. GALLEN

    Andwil SG
    Andwil SG
    Windräder Windrad Windpark
    Standorte festgelegt
    Rorschach SG
    Rorschach SG
    St. Gallen