Schweizer Nati: Darf man zu WM-Ticket gratulieren, Granit Xhaka?
Die Schweizer Nati fährt mit grösster Wahrscheinlichkeit an die WM 2026. Die Erleichterung nach dem 4:1-Sieg gegen Schweden ist gross — doch man ist bedacht.
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Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweizer Nati schlägt Schweden dank einer starken zweiten Halbzeit 4:1.
- Damit darf sie am Dienstag im Kosovo verlieren – einfach nicht zu hoch.
- Das sagen die Spieler nach dem Spiel in Genf.
Die Schweizer Nati wird ihrer Favoritenrolle gegen ein krisengebeuteltes Schweden gerecht. Gegen die Elf von Neo-Trainer Graham Potter gewinnt das Yakin-Team mit 4:1.
Embolo bringt die Schweiz in Führung, ehe Nyberg für die Schweden aus dem bekannten Nichts ausgleicht. Nach der Pause verwandelt Captain Xhaka einen Penalty eiskalt zum 2:1.

Ab da kommt von den Gästen kaum mehr etwas. Und so können der omnipräsente Ndoye und Joker Manzambi noch auf 4:1 stellen.
Granit Xhaka hält den Ball flach
«Ich glaube nicht», antwortet Granit Xhaka auf die Frage von Nau.ch-Fussball-Chefreporter Mischi Wettstein, ob man zur WM-Qualifikation gratulieren dürfe. «Im Fussball ist es erst vorbei, wenn es auch rechnerisch durch ist.» Aber es müsse schon sehr viel passieren.

Zum Spiel sagt der Captain: «Wir haben sehr gut angefangen, dann haben wir Schweden mit einfachen Ballverlusten ins Spiel gebracht. Das 1:1 bekommen wir dann unglücklich. Die zweite Halbzeit war dann sehr souverän gespielt.»
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«Klar, wir freuen uns über den Sieg», meint Xhaka weiter. «Jetzt müssen wir uns gut erholen und dann das Final in Kosovo spielen.» Er hoffe, dass man dann am Dienstag etwas feiern könne.
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Einen Grund zum Feiern hat Johan Manzambi: Der 20-Jährige erzielt gegen Schweden sein drittes Länderspieltor im siebten Einsatz.
Sollte er es an die WM schaffen, gehe für ihn ein Traum in Erfüllung, sagt Manzambi nach der Partie. «Aber es geht noch lange. Ich muss alles geben und jeden Tag dafür arbeiten, dass ich dabei sein kann.»

Zum Abschluss der WM-Quali gastiert die Nati am Dienstag in Pristina. Die Kosovaren müssten mit mindestens sechs Toren Differenz gewinnen, um das Wunder noch zu schaffen. Zwar ist im Fussball alles möglich, daran dürfte aber kaum jemand ernsthaft glauben.
















