Schiri pfeift zu früh ab – Nati-Aebischer: «War fast in der Dusche»

Ronny Reisch
Ronny Reisch

Stadt St. Gallen,

Das Testspiel der Nati gegen Jordanien wird vorzeitig abgepfiffen. Doch dann müssen die Spieler nochmal zurück – Akanji verrät: «einige haben schon gegessen».

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Michel Aebischer gibt einen Einblick, wie überrascht die Nati-Spieler von der Spiel-Fortsetzung waren. - SRF

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Schweizer Nati gewinnt gegen Jordanien 4:1 – der Schiedsrichter sorgt für Verwirrung.
  • In der 87. Minute wird wegen eines Unwetters abgepfiffen – dann geht es aber doch weiter.
  • Michel Aebischer gibt zu: «Ich war schon fast unter der Dusche.»
  • Manuel Akanji sagt klar: «Der Schiedsrichter hat uns auch gesagt, es sei schon fertig.»

Kuriose Szenen im letzten Nati-Test vor dem Abflug zur WM 2026. In St.Gallen hat Joker Christian Fassnacht gerade zum 4:1 gegen Jordanien getroffen, als das Gewitter kommt. Plötzlich entladen sich die Regenmassen – und der Schiedsrichter pfeift dreimal.

Hast du das Nati-Testspiel gegen Jordanien live gesehen?

Nach 87 Minuten scheint das Spiel vorbei zu sein. Die Spieler bedanken sich bei den Fans und «W. Nuss vo Bümpliz» läuft, während im Stadion der Hagel einsetzt. Doch dann heisst es: Damit das Länderspiel gewertet wird, müssen die drei Minuten noch gespielt werden.

Schweizer Nati
Mitten im Regen verabschieden sich die Spieler vom Heimpublikum – und kehren dann doch noch einmal zurück! - Keystone

Das Kameraequipment wird wieder ausgepackt und SRF-Ruefer muss zurück auf seinen Kommentatorenplatz. Die Spieler sind zu diesem Zeitpunkt längst in der Kabine.

Michel Aebischer gibt gegenüber SRF zu: «Ich war schon fast unter der Dusche. Auf einmal kommt jemand und sagt: Ihr müsst nochmal drei Minuten raus. Das ist mir noch nie passiert.»

Xhaka: «Spieler, die schon gegessen haben, mussten wieder raus»

Manuel Akanji sagt: «Der Schiedsrichter hat uns auch gesagt, es sei schon fertig. Spieler haben sich umgezogen und einige haben schon angefangen, zu essen.» Durch den Spielstand sei diese Verwirrung aber nicht sonderlich dramatisch gewesen.

Schweizer Nati
Schiedsrichter Rohit Saggi (rechts) sorgt beim Nati-Testspiel in St.Gallen für Verwirrung. - Keystone

Captain Granit Xhaka findet: «Spieler, die schon gegessen haben, mussten plötzlich wieder nach draussen. Aber es ist alles gutgegangen. Es wäre schade gewesen, hätte dieses Spiel am Ende nicht gezählt.»

Bei erstaunlichen Bedingungen wird das Spiel noch zu Ende geführt. Am 4:1-Erfolg ändert sich nichts mehr. So geht die Schweizer Nati mit dem Sieg im Rücken nach Nordamerika – und ist bereit für die WM 2026.

Schweizer Nati
Bei schwierigen Bedingungen beendet die Schweizer Nati nach einem Unterbruch den Test gegen Jordanien noch. - Keystone

Coach Murat Yakin findet: «Ich habe viele gute Szenen gesehen, es ist eine gelungene Woche.» Er habe weitere wichtige Erkenntnisse gewonnen. Ein weiteres Testspiel bleibt vor dem WM-Start (13. Juni gegen Katar) noch: Am 6. Juni gegen Australien.

Kommentare

User #2533 (nicht angemeldet)

Der Star ist der Trainer. Er hat immer modische Brillen und Uhren an.

User #3059 (nicht angemeldet)

Yakin hat noch Genoni, Hischier, Jodi und Niederreiter aufgeboten.

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