FC St.Gallen – Benfica-Coach: «Gegner, der gerne Zweikämpfe führt»
Im Hinspiel düpiert der FC St.Gallen den portugiesischen Spitzenclub Benfica Lissabon. Deren Trainer Marco Silva ist vor dem Rückspiel aber zuversichtlich.

Das Wichtigste in Kürze
- Der FC St.Gallen geht mit einem 2:1-Vorsprung ins Rückspiel gegen Benfica.
- Die Portugiesen stehen unter Druck, Trainer Marco Silva ist aber optimistisch.
- Er sagt: «Ich verschwende keine Energie mit negativen Gedanken.»
Das erste Spiel als Nachfolger von Jose Mourinho hat sich Marco Silva bestimmt anders vorgestellt: Der neue Trainer verliert mit Benfica Lissabon in der EL-Quali beim FC St.Gallen. Nach dem 1:2 steht der Portugiese heute schon heftig unter Druck.

Um 21 Uhr muss Silva mit Benfica das Duell mit den Espen drehen. Und das ist keine Spezialität der «Adler»: In europäischen Wettbewerben gelang es Benfica bisher in 15 Duellen nur viermal, eine Hinspielniederlage noch umzudrehen.
WM-Stars kehren gegen den FC St.Gallen zurück
Negative Gefühle weist der Trainer bei der Pressekonferenz aber weit von sich: «Ehrlich gesagt, denke ich nicht eine Sekunde darüber nach. Ich verschwende keine Energie mit negativen Gedanken.»
Man habe nach einem schwachen Spiel in der Ostschweiz eine positive Trainingswoche absolviert. «Wir haben wichtige Dinge analysiert. Und die Rückkehr einiger Spieler hat das Trainingsniveau und den internen Konkurrenzkampf gesteigert.»

Damit spricht der Benfica-Trainer die WM-Fahrer an, die mittlerweile aus den Ferien zurückgekehrt sind.
Unter anderem Norwegens Andreas Schjelderup und Belgiens Dodi Lukebakio sind wieder da. Und auch der im Hinspiel noch kranke Leandro Barreiro könnte im Rückspiel wieder auf dem Platz stehen.
Benfica-Trainer: «Stadion wird den Unterschied ausmachen»
Ein zweites Mal werden die Portugiesen den FC St.Gallen eher nicht unterschätzen: «Es ist ein Gegner, der gerne Zweikämpfe führt und auf dem gesamten Spielfeld eng deckt. Das ist uns im Hinspiel teuer zu stehen gekommen, da wir nicht ins Spiel fanden», so Silva.

Der Trainer erklärt: «Sollten sie erneut so aggressiv pressen, müssen wir die nötige Ruhe bewahren, um das Spiel mit dem Ball zu kontrollieren. Etwas, das uns im Hinspiel fehlte.» Doch man habe auch die Variante trainiert, sollte sich der FCSG entgegen seiner Spielweise zurückziehen.

Silva ist überzeugt: «Das Stadion wird den Unterschied ausmachen. Es hat eine ganz besondere Atmosphäre, da es mein erstes offizielles Spiel im Estadio da Luz ist. Ich erwarte eine Atmosphäre, die die Mannschaft beflügelt und den Gegner unter Druck setzt.»












