Morddrohung gegen Schiedsrichter in Österreichs Fussball-Bundesliga

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Österreich,

In Österreich haben zwei Referees eine anonyme Morddrohung erhalten. Nach der Meinung des Verfassers hätten die beiden den Fussballverein Rapid Wien benachteiligt.

Muckenhammer pfiff vergangenen Sonntag die Partie zwischen Rapid Wien und Salzburg.
Muckenhammer pfiff vergangenen Sonntag die Partie zwischen Rapid Wien und Salzburg. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die beiden Schiedsrichter Schüttengruber und Muckenhammer haben eine Morddrohung erhalten.
  • Der anonyme Verfasser wirft ihnen vor zum Nachteil von Rapid Wien gepfiffen zu haben.
  • Der Wiener Fussballverein verurteilt die Drohung.

Zwei Schiedsrichter der österreichischen Fussball-Bundesliga haben per Mail Morddrohungen erhalten, weil sie angeblich zum Nachteil von Rapid Wien gepfiffen haben. «Das ist eine Dimension, die wir in Österreich nicht gewohnt sind», sagte Österreichs oberster Schiedsrichter-Chef Robert Sedlacek in einem Interview mit dem TV-Bezahlsender Sky.

Er habe von «[email protected]» eine Mail erhalten, dass er und der Kollege Manuel Schüttengruber sich nicht wundern sollten, wenn sie mal auf der Strasse abgefangen würden, sagte Schiedrichter Dieter Muckenhammer in der «Kronen Zeitung». «Pfeift ihr weiter so gegen Rapid, wird es für euch nur noch dieses Weihnachten geben», zitierte der 36-jährige Schiedsrichter aus der Droh-Mail.

Muckenhammer war am vergangenen Sonntag bei der 2:3-Heimniederlage von Rapid gegen Tabellenführer Salzburg als vierter Offizieller im Einsatz gewesen und hatte Referee Markus Hameter zurecht darauf hingewiesen, dass der vermeintliche Ausgleich von Rapid mit der Hand erzielt worden war. Schüttengruber hatte die Partie zwischen Rapid und Altach (1:2) geleitet und dabei zweimal auf Elfmeter für die Gäste entschieden.

Rapid verurteilte die Drohung gegen die Schiedsrichter, verwehrte sich aber, «für jeden (anonymen) Spinner, der sich entweder tatsächlich oder vermeintlich dem Verein zugehörig
oder verbunden fühlt, Verantwortung übernehmen zu müssen»

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