Kovac bestätigt Sanches-Geldstrafe - Wechsel nach Lille?

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Deutschland,

Trainer Niko Kovac hat eine Geldstrafe für den portugiesischen Fussball-Europameister Renato Sanches beim FC Bayern München bestätigt.

Will den FC Bayern München verlassen: Renato Sanches. Foto: Matthias Balk
Will den FC Bayern München verlassen: Renato Sanches. Foto: Matthias Balk - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • «Es gab eine Geldstrafe, ja, das ist richtig», sagte Kovac zu der Disziplinarmassnahme gegen den Mittelfeldspieler nach dem 2:2 zum Bundesliga-Auftakt gegen Hertha BSC.

Allerdings lieferte der Coach des deutschen Rekordmeisters eine andere Begründung als die bislang in Medien verbreitete.

«Es gab eine Geldstrafe, ja, das ist richtig», sagte Kovac zu der Disziplinarmassnahme gegen den Mittelfeldspieler nach dem 2:2 zum Bundesliga-Auftakt gegen Hertha BSC.

Er habe die Strafe gegen Sanches aber nicht ausgesprochen, weil dieser sich nach dem Spiel öffentlich über seinen Kurzeinsatz gegen die Berliner beklagt hatte. «Er hat das Training nach dem Spiel nicht mitgemacht», klärte Kovac auf. Die Reservisten wie Jérôme Boateng mussten nach dem Abpfiff noch Läufe und Sprints in der Allianz Arena absolvieren. Sanches verschwand dagegen gleich zum Duschen in der Kabine. Das könne man nicht einfach so zulassen, erläuterte Kovac.

Zur Höhe der Geldstrafe für Sanches machte Kovac keine Angaben. Laut «Bild»-Zeitung soll sie 10 000 Euro betragen. Von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Sportdirektor Hasan Salihamidzic war Sanches für seine öffentlich geäusserte Unzufriedenheit gerügt worden. Der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler könnte den Rekordmeister doch noch im Sommer verlassen. «Wir haben bis 2. September noch ein Fenster auf», sagte Kovac zum Ende der Transferfrist in Deutschland.

Dabei könnte Sanches Weg nach Frankreich führen. Der FC Bayern verhandelt offenbar mit dem französischen Vizemeister OSC Lille über einen Wechsel. Das berichtet die französische Sportzeitung «L'Equipe». Im Gespräch ist eine Ablösesumme in Höhe von 25 Millionen Euro.

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