BSC Young Boys

YB: Trainer Gerardo Seoane erklärt defensive Schwächen

Matthias Neuhaus
Matthias Neuhaus

Bern,

YB offenbart in dieser Saison Schwächen in der Abwehr. Trainer Gerardo Seoane nennt ein Spiel, welches symptomatisch für die Berner Probleme steht.

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YB hat in dieser Super-League-Saison bereits 56 Gegentore kassiert. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • YB kassiert in dieser Saison zu viele Gegentore.
  • Seine Spieler würden Gefahren nicht früh genug antizipieren, so Trainer Gerardo Seoane.
  • Am Samstag (20.30 Uhr) treffen die Young Boys auswärts auf Basel.

YB schafft es in dieser Saison zwar in die Championship Group. Allerdings bleiben die Berner heuer deutlich unter den Erwartungen.

Das sieht auch Trainer Gerardo Seoane so. Im «Heimspiel» von «blue Sport» sagt der Coach: «Wir sind mit den Resultaten und auch mit der Entwicklung überhaupt nicht zufrieden.»

«Wollen offensiven Fussball zeigen»

Insbesondere in der Defensive tun sich die Young Boys in der laufenden Spielzeit schwer. Alleine in der Super League hat das Team 56 Gegentore in 31 Spielen kassiert.

Seoane gesteht: «Wir haben in dieser Saison eine Schwäche in der Defensive. Es sind einerseits individuelle Fehler – die gehören im Fussball dazu. Aber generell haben wir schon ein Problem, dass wir Gefahren nicht genug früh antizipieren.»

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Gerardo Seoane ist mit der bisherigen Saison von YB nicht zufrieden. - keystone

YB habe eine Mannschaft, die in Gedanken eher offensiv ausgerichtet sei. «Wir wollen einen offensiven Fussball zeigen», erinnert Trainer Seoane.

Das kann aber auch nach hinten losgehen. Als Beispiel nennt der Coach das 2:6-Debakel von Mitte Dezember. «Dieses Spiel war symptomatisch», so Seoane.

Auf welchem Rang schliesst YB die Regular Season ab?

Der 47-Jährige erklärt: «Wir starten voller Energie, sind aber durch einen Eigenfehler sofort 0:1 hinten. Wenig später gibt es einen Elfmeter und es steht 0:2. Und dann verlieren wir den roten Faden in unserem Spiel.»

In solchen Fällen wolle sein Team zu viel und vernachlässige gewisse Konzepte. «Am Ende war das Resultat 2:6. Und das ist für eine Mannschaft wie YB und eine Mannschaft, die ich gerne sehen möchte, inakzeptabel.»

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YB belegt in der Super League aktuell Rang Sechs. - keystone

Allerdings sei es auch ein Prozess, welchen Gelbschwarz in dieser Saison durchmachen müsse, bekräftigt Seoane.

Jetzt wartet der FCB

Für den Trainer und sein Team geht es nach der Pause mit den zwei letzten Spielen der Regular Season weiter.

Am Samstag gastieren die Berner in Basel, eine Woche später folgt das Heimspiel gegen Servette.

Kommentare

User #4927 (nicht angemeldet)

Soooo herzige YB Hasser 🫶

User #2020 (nicht angemeldet)

Braucht halt auch intelligente Spieler die das Spielsystem des Trainers umsetzen können.

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