FC Luzern: Das sagt Matchwinner Spadanuda im Nau-Interview
Nach einem 0:1-Rückstand zur Pause gegen GC reagiert der FC Luzern: Mario Frick bringt Kevin Spadanuda – und der Joker dreht die Partie im Letzigrund.
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Das Wichtigste in Kürze
- Der FC Luzern kann nach zwei sieglosen Spielen wieder jubeln.
- Joker Kevin Spadanuda schiesst den FCL zum 2:1-Sieg über GC.
Der scheidende Trainer Mario Frick beweist beim FC Luzern ein gutes Händchen. Der Liechtensteiner wechselt zur Pause beim Stand von 0:1 Kevin Spadanuda ein. Und der Joker sorgt mit einem Doppelpack für den 2:1-Sieg.
Spadanuda bedankt sich im Interview mit Nau-Chefreporter Mischi Wettstein für die Glückwünsche (Video oben). «Danke, nach den schwierigen Monaten die ich hatte, habe ich genau darauf gehofft. Ich bin extrem glücklich, konnte ich der Mannschaft helfen.»

Spannend: Noch hat Spadanuda keinen Vertrag für die kommende Saison. Mischi Wettstein fragt nach: Waren das Argumente für ein neues Arbeitspapier? «Ich kann nur sagen, dass wir in Gesprächen sind», so der 29-Jährige. «Es geht jetzt aber darum, dass wir in den letzten vier Spielen so viele Punkte wie möglich holen.»
Fan-Proteste bei GC – Rückstand für den FC Luzern
In der ersten Halbzeit sorgen vor allem die GC-Fans für Unterhaltung. In den ersten 30 Minuten verweigern sie den Support und protestieren gegen die US-Clubbesitzer. Danach kehren sie mit Böllern und Rauch in den Block zurück.
Sieben Minuten später liegt der FC Luzern im Hintertreffen: Imourane Hassane bringt GC in Führung. Zuvor war in beiden Strafräumen wenig los, Pius Dorn hat die beste Möglichkeit für die Gäste. Sein Volley fliegt aber über das Gehäuse.
FC Luzern dreht das Spiel
Nach dem Seitenwechsel sind es zuerst die Hoppers, die gefährlichere Szenen haben. Doch der erste Torjubel in der zweiten Halbzeit gehört den Gästen: FCL-Joker Kevin Spadanuda gleicht nach 57 Minuten zum 1:1 aus.
Dieser Treffer gibt den Gästen Aufschwung, der FCL hat mehr vom Spiel. GC-Goalie Hammel verhindert nach 66 Minuten den zweiten Spadanuda-Treffer.

Nach 73 Minuten hat FCL-Joker Kabwit Pech: Sein Abschluss prallt vom Pfosten an Hammels Hinterkopf und landet im Toraus.
Nach 81 Minuten darf der FC Luzern dann trotzdem jubeln: Kevin Spadanuda erzielt mit seinem zweiten Treffer das 2:1. Und schiesst sein Team damit zum Sieg.
Damit startet der FCL mit einem Dreier in die Relegation Group. Dass es in diesen verbleibenden vier Spiele um nichts mehr gehe, verneint Verteidiger Adrian Bajrami im Nau.ch-Interview.
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«Ich weiss nicht, wer das sagt. Wir können vielleicht keinen Titel mehr holen. Aber jeder Spieler kann sich empfehlen und kann wachsen. Wenn man meint, man müsse jetzt keine Leistung bringen, dann schadet man sich nur selber.»
Für den FC Luzern geht es in der Relegation Group der Super League auswärts weiter: Am Samstag um 18 Uhr wartet das Spiel in Lausanne. GC emfängt am Sonntag um 16.30 Uhr Servette.














