Hakan Yakin

    Hakan Yakin: Mit 35 merkt Okafor, was er für Seich gemacht hat

    Mischi Wettstein
    Mischi Wettstein, Nico Leuthold

    Bern,

    Geht es um den Rücktritt von Noah Okafor aus der Schweizer Nati, findet Hakan Yakin klare Worte. «Hatsch» hätte den 26-Jährigen nicht mal an die WM mitgenommen.

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    Hakan Yakin nimmt die Nati unter die Lupe und spricht über Noah Okafor, Winsley Boteli und Sascha Britschgi. - Nau.ch/Nico Leuthold

    Das Wichtigste in Kürze

    • Hakan Yakin nimmt in «Klartext mit Hatsch» die Nati-Neulinge Boteli und Britschgi unter die Lupe.
    • Zudem spricht der 87-fache Nati-Spieler über den «Fall Noah Okafor» – und hat eine klare Meinung.

    Für die Schweizer Nati geht es nach der WM 2026 in den nächsten Wochen mit der Nations League weiter. Abgesehen vom Impf-Zoff um Captain Granit Xhaka sorgt auch das aktuelle Aufgebot für Gesprächsstoff.

    Schweizer Nati
    Murat Yakin bei der Kaderbekanntgabe der Schweizer Nati. - keystone

    Besonders im Mittelpunkt steht Noah Okafor, der kurz vor dem Aufgebot seinen Nati-Rücktritt bekannt gibt. Er könne sich nicht mehr vorstellen, unter National-Trainer Murat Yakin zu spielen. Die Vorwürfe des 26-Jährigen: Vertrauen sei verletzt worden, Zusagen nicht eingehalten.

    Yakin: «So sehe ich für Okafor auch unter anderem Nati-Trainer keine Chance»

    Hakan Yakin hat eine klare Meinung zu diesem Thema: «Ich kenne ja den Nati-Trainer. Er hat ihn an die WM mitgenommen, das hätte ich gar nicht erst gemacht. Ihn hat es nicht gebraucht, für mich ist er mehr ein Showman neben dem Platz», so «Hatsch».

    Schweizer Nati
    Noah Okafor ist aus der Schweizer Nati zurückgetreten. - keystone

    Für den Ex-Nati-Star ist klar: «Die Art und Weise wie er sich gibt, dazu auf Unschuldslamm machen – er passt nicht ins Team.» Sein Rat an Noah Okafor: «Er muss sich zuerst klar werden: ‹Was ist mir wichtig?› Will er Fussballer oder Instagrammer werden?»

    Hakan Yakin ist überzeugt: «Auf diese Art und Weise sehe ich für ihn auch bei einem anderen Nati-Trainer keine Chance.»

    Hakan Yakin
    Hakan Yakin und Mischi Wettstein bei der neuen Staffel «Klartext mit Hatsch». - Nau.ch

    Okafor habe Qualitäten, sonst wäre er nicht bei Milan oder Leeds gewesen. Aber er sollte sich mehr auf den Fussball konzentrieren – und nicht um alles drum herum.

    Yakin erklärt auch: Bei seinem Bruder Murat gehe als Trainer immer nur um die Leistung, nie um Privates. Das Fazit von «Hatsch»: «Es tut mir leid für Okafor. Mit 35 Jahren wird er merken, was er für einen Seich gemacht hat.»

    Siehst du für Noah Okafor noch eine Zukunft in der Schweizer Nati?

    Hakan Yakin: «Boteli und Britschgi haben ihr Nati-Aufgebot verdient»

    Auch über die beiden Neulinge Winsley Boteli und Sascha Britschgi spricht Hakan Yakin. «Er hat alles vor sich. Wenn du so einschlägst, wie er bei Sion, ist das ein gutes Zeichen. Wenn du die Qualität mitbringst, hast du das Nati-Aufgebot verdient», sagt er über Stürmer Boteli.

    Schweizer Nati
    Die beiden Neulinge in der Schweizer Nati: Winsley Boteli und Sascha Britschgi. - keystone

    Dass Sascha Britschgi nach drei Spielen vom FCL in die Serie A wechselte, fand Hakan Yakin zunächst nicht gut. «Aber er spielt, darum habe ich nichts dagegen. Auch er hat sich das Aufgebot für die Nati verdient.»

    Mischi Wettstein zählt die jungen Spieler auf und schwärmt von der Zukunft der Nati. «Hatsch» ist skeptischer: «Es kann schwierig werden. Das jetzige Team ist eingespielt – aber es hat auch nicht gleich von Anfang an funktioniert.»

    ****

    Nau.ch-Chefreporter Mischi Wettstein hat die Schweizer Fussball-Legende Hakan Yakin in der «Yakin Arena» in Oberengstringen ZH zum «Klartext»-Talk getroffen.

    Hakan Yakin
    Hakan Yakin hat für die Schweiz 87 Länderspiele absolviert. - keystone

    Auch in dieser Woche spricht «Hatsch» über die Super League, die Challenge League und die Nati.

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    Kommentare

    User #4873 (nicht angemeldet)

    Das ist wieder ein Schweizer wo nur meint er sei ein grossartiger Fussballer, doch er arbeitet nicht an sich, diese Intelligenz fehlt ihm. Da ist er nicht der einzige, wir hatten schon mehrere von diesen ewigen Talente,wo dann im Niergendswo verschwanden. Die Nati kann ohne solche Träumer gut auskommen.

    User #3257 (nicht angemeldet)

    Das findet GAR NIE statt oder dauert mindesten länger als 35ig..

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