Hakan Yakin: Mit 35 merkt Okafor, was er für Seich gemacht hat
Geht es um den Rücktritt von Noah Okafor aus der Schweizer Nati, findet Hakan Yakin klare Worte. «Hatsch» hätte den 26-Jährigen nicht mal an die WM mitgenommen.
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Das Wichtigste in Kürze
- Hakan Yakin nimmt in «Klartext mit Hatsch» die Nati-Neulinge Boteli und Britschgi unter die Lupe.
- Zudem spricht der 87-fache Nati-Spieler über den «Fall Noah Okafor» – und hat eine klare Meinung.
Für die Schweizer Nati geht es nach der WM 2026 in den nächsten Wochen mit der Nations League weiter. Abgesehen vom Impf-Zoff um Captain Granit Xhaka sorgt auch das aktuelle Aufgebot für Gesprächsstoff.

Besonders im Mittelpunkt steht Noah Okafor, der kurz vor dem Aufgebot seinen Nati-Rücktritt bekannt gibt. Er könne sich nicht mehr vorstellen, unter National-Trainer Murat Yakin zu spielen. Die Vorwürfe des 26-Jährigen: Vertrauen sei verletzt worden, Zusagen nicht eingehalten.
Yakin: «So sehe ich für Okafor auch unter anderem Nati-Trainer keine Chance»
Hakan Yakin hat eine klare Meinung zu diesem Thema: «Ich kenne ja den Nati-Trainer. Er hat ihn an die WM mitgenommen, das hätte ich gar nicht erst gemacht. Ihn hat es nicht gebraucht, für mich ist er mehr ein Showman neben dem Platz», so «Hatsch».

Für den Ex-Nati-Star ist klar: «Die Art und Weise wie er sich gibt, dazu auf Unschuldslamm machen – er passt nicht ins Team.» Sein Rat an Noah Okafor: «Er muss sich zuerst klar werden: ‹Was ist mir wichtig?› Will er Fussballer oder Instagrammer werden?»
Hakan Yakin ist überzeugt: «Auf diese Art und Weise sehe ich für ihn auch bei einem anderen Nati-Trainer keine Chance.»

Okafor habe Qualitäten, sonst wäre er nicht bei Milan oder Leeds gewesen. Aber er sollte sich mehr auf den Fussball konzentrieren – und nicht um alles drum herum.
Yakin erklärt auch: Bei seinem Bruder Murat gehe als Trainer immer nur um die Leistung, nie um Privates. Das Fazit von «Hatsch»: «Es tut mir leid für Okafor. Mit 35 Jahren wird er merken, was er für einen Seich gemacht hat.»
Hakan Yakin: «Boteli und Britschgi haben ihr Nati-Aufgebot verdient»
Auch über die beiden Neulinge Winsley Boteli und Sascha Britschgi spricht Hakan Yakin. «Er hat alles vor sich. Wenn du so einschlägst, wie er bei Sion, ist das ein gutes Zeichen. Wenn du die Qualität mitbringst, hast du das Nati-Aufgebot verdient», sagt er über Stürmer Boteli.

Dass Sascha Britschgi nach drei Spielen vom FCL in die Serie A wechselte, fand Hakan Yakin zunächst nicht gut. «Aber er spielt, darum habe ich nichts dagegen. Auch er hat sich das Aufgebot für die Nati verdient.»
Mischi Wettstein zählt die jungen Spieler auf und schwärmt von der Zukunft der Nati. «Hatsch» ist skeptischer: «Es kann schwierig werden. Das jetzige Team ist eingespielt – aber es hat auch nicht gleich von Anfang an funktioniert.»
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Nau.ch-Chefreporter Mischi Wettstein hat die Schweizer Fussball-Legende Hakan Yakin in der «Yakin Arena» in Oberengstringen ZH zum «Klartext»-Talk getroffen.

Auch in dieser Woche spricht «Hatsch» über die Super League, die Challenge League und die Nati.












