Nati deklassiert Malta – Wälti: «Hatten extremen Zug aufs Tor»
Die Schweizer Frauen-Nati feiert gegen Malta einen ungefährdeten 6:1-Sieg. Dank einer offensiv überzeugenden Leistung ist der Gruppensieg fix.
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Das Wichtigste in Kürze
- Die Frauen-Nati spielt sich im fünften Spiel der WM-Quali in einen Torrausch.
- Beim 6:1-Sieg gegen Malta trifft Sydney Schertenleib traumhaft.
- Der Gruppensieg ist damit fix – und das ist aus mehreren Gründen wichtig.
Die Schweizer Nati bleibt auch im fünften Spiel der WM-Quali ungeschlagen. Gegen das noch punktelose Malta gewinnt das Team von Trainer Rafel Navarro gleich mit 6:1.
Captain Lia Wälti spricht nach der Partie vom offensiv wohl besten Spiel unter Coach Navarro. «Wir hatten von der ersten Minute an extremen Zug aufs Tor», sagt sie im SRF-Interview.

Man habe sich vorgenommen, ein besseres Spiel zu machen als beim Hinspiel in Malta. «Offensiv waren wir variabel und kamen so zu vielen Chancen. Das hat mir heute sehr gut gefallen», lobt Wälti.
Zwei Traumtore zu Beginn
Zum Spiel: Sydney Schertenleib sorgt aus Schweizer Sicht für einen Start nach Mass. Bereits nach acht Minuten zirkelt sie die Kugel aus halblinker Position herrlich in den Winkel (Video oben).
Die Gäste aus Malta melden sich nach dem frühen Rückschlag aber zurück – und wie! Willis (22') schliesst nach Ballgewinn sofort ab und erwischt Nati-Torhüterin Peng aus grosser Distanz (Video unten).
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Der Ausgleich bringt die Schweizerinnen aber nicht aus dem Konzept. Piubel (23') stellt umgehend auf 2:1. Und noch vor der Pause sorgen Xhemaili (38') und Csillag (40') mit weiteren Toren für klare Verhältnisse.
Nati lässt nichts anbrennen
Nach der Pause dominiert die Nati weiter. Xhemaili scheitert zunächst vom Elfmeterpunkt. Wenig später macht es Reuteler (70') besser, sie markiert das 5:1.

In der Schlussphase ist es dann noch einmal Xhemaili (81'), die mit dem sechsten Nati-Treffer für den Endstand sorgt. Die Schweizerinnen gewinnen die Premiere im neuen Stadion des FC Lugano hoch verdient.
Wälti: «Heute hat man gesehen, dass alle nach vorne spielen wollten. Das hat in den letzten Spielen etwas gefehlt. Auch die Energie der Spielerinnen, die heute eingewechselt wurden, war überragend.»
So geht es weiter
Der Gruppensieg ist der Nati mit dem Sieg gegen Malta nicht mehr zu nehmen. Und das ist aus zwei Gründen wichtig.
Einerseits für die Rückkehr in die Liga A der Nations League. Andererseits hat es Auswirkungen auf die WM-Playoffs. Durch den Gruppensieg wartet in der ersten Playoff-Runde ein «leichteres» Los. Zumindest auf dem Papier.
Die Playoffs starten im Herbst. Jetzt steht für die Nati aber zuerst noch das letzte WM-Quali-Spiel auf dem Programm. Am Dienstag geht es auswärts gegen Nordirland weiter.












