FC St.Gallen

FC St.Gallen – Vogt: «Ich will das Vertrauen zurückgeben»

Seit diesem Sommer ist Alessandro Vogt (20) die Nummer 1 im Sturm des FC St.Gallen. Der Aufsteiger trifft mit seinem Team am Samstag zuhause auf den FCZ.

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Alessandro Vogt (Mitte) und der FC St.Gallen empfangen am Samstag den FC Zürich. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Am Samstag um 20.30 Uhr trifft der FCSG zuhause auf den FC Zürich.
  • Trainer Enrico Maassen warnt vor einem gefährlichen Gegner.
  • Sturm-Aufsteiger Alessandro Vogt, erklärt das Gefühl, FCSG-Stürmer Nummer 1 zu sein.

Am Mittwoch zittert sich der FC St.Gallen im Cup gegen Rapperswil-Jona im Penaltyschiessen weiter. «Es geht in diesem Wettbewerb darum, weiterzukommen», erklärt Trainer Enrico Maassen.

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Der FC St.Gallen jubelt über den Einzug in den Cup-Viertelfinal. - keystone

«Jeder denkt, dass man gegen einen Unterklassigen im Vorbeigehen gewinnt», so Maassen weiter. «Aber das ist nicht so: Sieben Teams aus der Super League sind ja bereits draussen.»

Dass es im Viertelfinal gegen den Titelverteidiger geht, freut den FCSG-Coach. «Der FC Basel ist ein sportlich starker Gegner. Aber wir spielen zuhause – und am Ende wird es in diesem Wettbewerb darum gehen, den FCB zu bezwingen. Am besten also in der nächsten Runde, wenn wir auch noch zuhause spielen.»

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Enrico Maassen, Trainer beim FC St.Gallen. - screenshot/fcsg

Doch zuerst geht es für die Espen gegen den FCZ weiter, der am Samstag in die Ostschweiz reist. Den ersten Vergleich zwischen den beiden Teams in dieser Saison verliert der FCSG nach Führung mit 1:3.

«Der eine oder andere Spieler wird sich an das Spiel erinnern. Aber es sollte nicht mehr in den Köpfen sein», so Maassen, der dem Gegner viel Qualität attestiert. «Wir spielen gegen eine formstarke Mannschaft.»

An der Pressekonferenz stellt sich nicht nur der Cheftrainer den Fragen – sondern erstmals auch Alessandro Vogt. Der 20-jährige Shootingstar kommt bereits auf acht Saisontore in der Super League.

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Alessandro Vogt hat für den FC St.Gallen bereits acht Tore erzielt. - keystone

Der Stürmer freut sich auf das Heimspiel: «Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, alle zwei Wochen zuhause vor 18'000 Fans aufzulaufen», so Vogt.

Vogt: «Ich will das Vertrauen zurückgeben»

Dass er im Sommer in der Stürmer-Hierarchie so schnell aufgestiegen ist, hat ihn überrascht. «Es ist ein schönes Gefühl, jetzt Stürmer Nummer 1 zu sein. Das hätte ich nicht erwartet. Ich erhalte viel Vertrauen – und das will ich zurückgeben.»

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Alessandro Vogt bei der Pressekonferenz vor dem Spiel mit dem FC St.Gallen gegen den FCZ. - screenshot/fscg

Vogt habe gemerkt, dass er sich physisch und mental noch weiterentwickeln müssen. «Mich hatte Anfang Saison niemand auf dem Schirm. Jetzt sind die Gegenspieler aufmerksamer und es wird schwieriger für mich» so Vogt.

Dass sich der Fan von Cristiano Ronaldo in Ruhe entwickeln konnte, liege auch am Verein. «Die Presseabteilung hat sich darum gekümmert, dass ich kaum Interviews geben musste. Das hat mir geholfen, mich auf den Fussball zu konzentrieren», so der U21-Natistürmer.

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Alessandro Vogt (rechts) im U21-Länderspiel gegen Frankreich. - keystone

Und auch sein Trainer weiss, wie er mit seinem Shootingstar sprechen muss. «Jedes Gespräch, dass ich mit meinen Spielern führe, ist unterschiedlich. Der eine ist am Anfang der Karriere, der andere hat schon ganz viel erlebt. Es geht um Unterstützung und darum, Leitplanken zu geben.»

Wer gewinnt das Spiel am Samstag?

Die nächste Chance für Vogt, sein Tor-Konto aufzustocken, bietet sich am Samstag. Anpfiff zum Heimspiel gegen den FCZ ist um 20.30 Uhr. Am kommenden Wochenende reist der FC St.Gallen zu Leader Thun.

Kommentare

User #8186 (nicht angemeldet)

Der Bratwurst Club der unsympathische der Schweiz

User #8186 (nicht angemeldet)

0:0 für die Schweiz!!!!!

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