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FC St.Gallen: Watkowiak hext im Elfer-Krimi – so fiebert Hüppi mit!

Nervenkitzel in der Ostschweiz! Der FC St.Gallen müht sich gegen Rapperswil-Jona in den Cup-Viertelfinal. Die Espen setzen sich im Penaltyschiessen durch.

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Mit gleich zwei gehaltenen Elfmetern entscheidet Lukas Watkowiak das Elferschiessen für den FC St.Gallen. - SRF

Das Wichtigste in Kürze

  • Der FC St.Gallen setzt sich im Cup-Achtelfinal nach hartem Kampf durch.
  • Die Espen bezwingen Rapperswil-Jona (ChL) im Penaltyschiessen.
  • Dafür scheitert Lausanne nach Verlängerung an Yverdon.

Es ist ein hartes Stück Arbeit – aber am Ende zieht der FC St.Gallen in den Cup-Viertelfinal ein. Der Favorit setzt sich gegen den stark aufspielenden FC Rapperswil-Jona aus der Challenge League im Penaltyschiessen durch.

Traust du dem FC St.Gallen den Cupsieg zu?

Massgeblich am Elfmeter-Drama beteiligt ist FCSG-Torhüter Lukas Watkowiak: Der Deutsche springt im Cup für Stamm-Goalie Lawrence Ati Zigi ein – und wird zum Elfmeter-Helden. Gleich zwei Penalties pariert der 1,97-Meter-Titan.

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Lukas Watkowiak erklärt seine Ruhe im Elfmeterschiessen. - SRF

«Ich bin eh ein ruhiger Typ eigentlich», erklärt der Deutsche im «SRF»-Interview seine Stahlseil-Nerven. «Ich hab mich wie schon beim letzten Mal einfach auf das Elfmeterschiessen gefreut. Das ist einfacher, mit Freude dranzugehen, als mit Anspannung.»

Die Anspannung hatte man an der Seitenlinie ohnehin beim FC St.Gallen gepachtet – genauer gesagt, beim Klub-Präsidenten Matthias Hüppi. Der fieberte so intensiv mit, dass man beim SRF sogar eine Hüppi-Cam parat hatte.

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FCSG-Präsident Matthias Hüppi fiebert im Elfmeterschiessen mit. - SRF

Und die fing die Emotionen des FCSG-Präsidenten im Elfmeter-Krimi ein. Zwischen Erleichterung und Verzweiflung – Hüppi war das genaue Gegenstück seines eiskalten Cup-Schlussmanns.

FC St.Gallen müht sich gegen den Underdog

Seit dem Trainerwechsel zu Selcuk Sasivari zeigt die Formkurve von Rapperswil-Jona nach oben. Und das zeigt das Team aus der Challenge League auch gegen den FCSG.

Der Underdog spielt in der ersten Halbzeit mutig und kommt zu Chancen. Schon nach drei Minuten holt Rappi nach einem Konter einen Corner heraus.

FC St.Gallen
Der FC St.Gallen tut sich gegen Rapperswil-Jona schwer. - keystone

Zu grossen Tormöglichkeiten kommen aber beide Teams nicht: Rappis Ambassa köpfelt über das Tor, FCSG-Ouattara verzieht nach 13 Minuten knapp.

Die Partie verläuft ausgeglichen – und kurz vor der Pause gelingt dem Unterklassigen beinahe die Führung. FCSG-Goalie Watkowiak leistet sich einen Fehlpass, doch Schmidt verpasst die Chance auf die Führung.

In den letzten Szenen vor dem Seitenwechsel verpasst Alessandro Vogt die Führung für den FC St.Gallen.

Rapperswil-Jona bleibt gegen den FC St.Gallen aufsässig

Auch nach Seitenwechsel tritt der FC Rapperswil-Jona hartnäckig auf. Kamberi zielt nach 52 Minuten zu hoch.

Der FC St.Gallen versucht, das Spiel aufzuziehen, hat aber Mühe. Nach einer Stunde bringt Enrico Maassen gleich drei neue: Witzig, Stevanovic und Efekele sollen die Entscheidung bringen.

FC St.Gallen
Rapperswil-Jona wehrt sich stark gegen den FC St.Gallen. - keystone

Doch es bleibt ein ausgeglichenes Spiel. Nach 73 Minuten ist es Okoroji, der die Rappi-Führung verhindert. Kurz darauf landet ein Abschluss von FCSG-Witzig an der Latte.

Kurz vor dem Ablauf der regulären Spielzeit hat Rapperswil-Jona Glück: Ein mögliches Foul im Strafraum bleibt ungeahndet, einen VAR gibt es nicht. Es bleibt beim 0:0 – der FC St.Gallen muss in die Verlängerung.

FC St.Gallen
Boukhalfa bringt den FC St.Gallen in Führung. - keystone

Dort ist es Boukhalfa, der den FCSG via Penalty in Führung bringt. Goalie Seji hatte den Strafstoss verursacht. Doch auch dieser Treffer nach 100 Minuten bringt keine Vorentscheidung. Denn: Vier Minuten später gleicht Rappi aus, FCSG-Verteidiger Vallci unterläuft ein Eigentor.

Rapperswil-Jona
Rapperswil-Jona feiert den Ausgleich. - keystone

In der zweiten Halbzeit der Verlängerung sind die St.Galler näher am Siegtreffer. Doch der fällt nicht. Das Penaltyschiessen muss entscheiden – und dort setzen sich die Espen durch.

Der FC St.Gallen steht am Samstag (20.30 Uhr) in der Super League wieder im Einsatz. Dann empfängt die Maassen-Elf den FCZ.

Lausanne scheitert an Yverdon

Während der FCSG den Kopf aus der Schlinge zieht, erwischt es parallel den nächsten Superligisten. Lausanne verliert im Waadtländer-Derby gegen Yverdon. Das Team aus der Challenge League setzt sich nach Verlängerung mit 2:1 durch.

Kommentare

User #5187 (nicht angemeldet)

Heute ist der FC Dauermotzi Görtler wieder auf dem Boden der Realität gelandet.

User #8186 (nicht angemeldet)

Der vergüllerten Gülle Club wird auch diese Saison nichts erreichen, ausser Platz 7️⃣

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