FC Luzern – Frick: Appellierte in der Pause an Stolz des Teams
Mario Frick appellierte in der Pause gegen GC an den Stolz des FC Luzern. Es sei schwierig für die Spieler, sich zu motivieren.
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Das Wichtigste in Kürze
- Der FC Luzern gewinnt gegen GC nach einer schlechten ersten Halbzeit noch mit 2:1.
- Trainer Frick erzählt, dass er in der Pause an den Stolz der Mannschaft appelliert habe.
- Körpersprache und Energie habe ihm nicht gefallen.
Mit 2:1 gewinnt der FC Luzern auswärts gegen GC. In der ersten Halbzeit spielten die Innerschweizer nicht gut und lagen zurück, dann drehte Joker Kevin Spadanuda die Partie noch.
Es sei ein «hartes Stück Arbeit» gewesen, sagt Noch-Trainer Mario Frick nach der Partie. Die Leistung in der ersten Halbzeit bezeichnet er als «nahezu unterirdisch, wir können viel besser Fussball spielen». Die Körpersprache habe ihm nicht gefallen, die Energie sei nicht auf dem Platz gewesen.
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Denn der Gegner sei verunsichert gewesen. «Es hat mich genervt, dass wir das nicht besser ausnutzen konnten», so Frick. Eine Niederlage wäre deswegen und wegen der schlechten Leistung nicht akzeptabel gewesen.
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In der Pause habe es dann eine «klare Ansprache» gegeben, erzählt der Trainer. Auf Nachfrage von Nau.ch ergänzt er: «Ich habe an den Stolz der Mannschaft appelliert.»
Anschliessend sei es nicht sofort besser geworden, man habe Glück gehabt, dass GC nicht das zweite Tor erzielt habe. Und er habe Glück mit den Wechseln gehabt.
Ob er den Sieg nicht eingewechselt habe, fragt Nau.ch nach. Frick erklärt, dass, wenn man fünf Wechsel habe, die Chance gross sei, dass ein Joker steche. Dass ausgerechnet Spadanuda traf, freut den Trainer. Denn dieser habe eine lange Leidenszeit hinter sich.
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Der 29-Jährige hatte sich zum Auftakt der Rückrunde verletzt. Er habe lange gebraucht, um zurückzukommen. Aber in den Trainings habe er bereits wieder gezeigt, was er könne. Und er hätte noch ein drittes Tor erzielen können.
«Ich bin einfach nur froh, dass wir die Partie gewonnen haben», sagt Mario Frick. Für den FC Luzern sei es nicht einfach, sich zu motivieren. Einerseits weil der Letzigrund sehr schlecht gefüllt war und die GC-Fans zum Spielbeginn protestierten. Andererseits auch, weil «wir nur noch um die Goldene Ananas spielen».
Weiter geht es für den FC Luzern am Samstag auswärts gegen Luzern. Für die Motivation sei das gut, so der Trainer. «Denn als Spieler weisst du: Wenn ich in Lausanne nicht funktioniere, gibt es eine Klatsche.»












