Baslerin erwischt mehrere Marder morgens um halb drei am Auto
Marder-Alarm in Basel: Eine Frau filmt, wie sich mehrere Marder mitten in der Nacht an einem Auto zu schaffen machen.
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Das Wichtigste in Kürze
- Ein Video einer Baslerin geht viral. Sie filmt Marder, die nachts um ein Auto schleichen.
- Warme Motorräume sind beliebte Zufluchtsorte für die Tiere.
- dftdgdfg
Ein Video aus der Stadt Basel wird zum Facebook-Hit. Mit knapp 76'000 Aufrufen geht es in den sozialen Medien viral.
Zu sehen ist, wie sich nachts gleich mehrere Marder auf einem Auto herumtreiben und dann durch ein Gebüsch fliehen.
SVP-Grossrätin Daniela Stumpf Rutschmann hat das Treiben gefilmt. Sie beobachtet die Tiere gegen halb drei Uhr morgens von ihrem Fenster aus.

Rutschmann erklärt gegenüber Nau.ch: «Ich habe die Marder nur zufällig gesehen.»
Es sei direkt vor dem Haus passiert. Etwas unternommen habe sie im Nachgang aber nicht, so Rutschmann.
Der TSC kennt die Problematik
Die Marder-Problematik ist dem Touring Club Schweiz (TCS) bekannt.
Mediensprecherin Vanessa Flack beschreibt das Problem folgendermassen: «Warme Motorräume sind beliebte Zufluchtsorte für die Tiere. Wenn sie zudem eine Duftmarke hinterlassen, zieht dies weitere an.»
Die Marder hätten es auf alle gummielastischen Bauteile wie beispielsweise Kabel und Schläuche abgesehen. Je nach Schaden müsse man mit bis zu 1000 Franken an Kosten rechnen. Diesen würde aber die entsprechende Versicherung übernehmen.

Wie wird man die lästigen Gäste wieder los? «Die Tiere können mit Geruchsstoff oder Marderschutzgeräten ferngehalten werden», so Vanessa Flack.
Passende Marder-Schutzsprays gebe es im Handel. Einen verlässlichen präventiven Schutz hingegen würden Ultraschallgeräte bieten. Diese sollte man in der Nähe des Autos installieren.
Durch die hohen Töne dieser Ultraschallgeräte werden die Marder vertrieben.








