Dietrich: Top-Clubs müssen mehr für Frauenfussball tun

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Grossbritannien,

Siegfried Dietrich, Manager des Rekordmeisters 1. FFC Frankfurt und Vorsitzender des neuen DFB-Ausschusses für die Frauen-Bundesligen, hat die deutschen Spitzenclubs zu mehr Engagement im Frauenfussball aufgefordert.

FFC-Manager Siegfried Dietrich ist Vorsitzender des neuen DFB-Ausschusses für die Frauen-Bundesligen. Foto: Lukas Schulze/dpa
FFC-Manager Siegfried Dietrich ist Vorsitzender des neuen DFB-Ausschusses für die Frauen-Bundesligen. Foto: Lukas Schulze/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Auf die Frage, ob er glaube, dass ein Männerklassiker wie FC Bayern gegen Borussia Dortmund, der ebenso wie das Frauen-Länderspiel England gegen Deutschland am 9. November stattfindet, ein Zugpferd der Frauen-Bundesliga werden müsse, antwortete Dietrich: «Auf jeden Fall.

«Meine Devise ist, dass ein grosser Fussballverein erst dann seiner gesellschaftlichen Verantwortung gerecht wird, wenn er Männer-, Frauen- und Nachwuchsfussball für Jungen und Mädchen unter einem Dach anbietet», sagte der 62-Jährige in einem Interview der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung».

Auf die Frage, ob er glaube, dass ein Männerklassiker wie FC Bayern gegen Borussia Dortmund, der ebenso wie das Frauen-Länderspiel England gegen Deutschland am 9. November stattfindet, ein Zugpferd der Frauen-Bundesliga werden müsse, antwortete Dietrich: «Auf jeden Fall. Ich bin sicher, dass solche Spiele eine grosse Chance für den Frauenfussball in Deutschland wären. Ich würde sogar sagen: Solche Highlights könnten das Salz in der Suppe sein im Ligabetrieb.»

Derzeit haben acht der 18 Männer-Bundesligisten ein Frauenteam in den höchsten beiden Spielklassen. Der Frauen-Rekordmeister 1. FFC Frankfurt will im Sommer 2020 mit Eintracht Frankfurt fusionieren.

Insgesamt müsse sich die mediale Präsenz erhöhen, betonte Dietrich. «Wir brauchen bessere TV-Sendezeiten und ein entsprechendes Marketing, um unsere Gesichter bekannter zu machen, gerne auch zusammen mit den männlichen Stars, wie das in England üblich ist», sagte er in der «FAZ» und sprach sich konkret für feste Sendezeiten in der Bundesliga oder eine mittelfristige Erweiterung der Liga aus. Aktuell spielen zwölf Mannschaften in der Frauen-Bundesliga.

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