Challenge League: Punkte-Abzug für Bellinzona – Nyon-Coach entlassen

Keystone-SDA
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Bellinzona,

Gegen die AC Bellinzona liegt eine Verletzung der Informationspflicht des Lizenzierungsreglements vor. Den Tessinern werden Punkte abgezogen.

AC Bellinzona
Die AC Bellinzona hat einmal mehr Ärger am Hals. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die AC Bellinzona soll die Informationspflicht des Lizenzierungsreglements verletzt haben.
  • Der Klub kann innert fünf Tagen Rekurs gegen den Entscheid einlegen.
  • Stade Nyonnais trennt sich von Trainer Christophe Caschili.

Der Einzelrichter hat entschieden, dem Challenge-League-Verein Bellinzona drei Punkte wegen einer Verletzung der Informationspflicht des Lizenzierungsreglements abzuziehen. Wie die Swiss Football League (SFL) mitteilt, können die Tessiner innert fünf Tagen Rekurs einlegen.

Der Vorwurf an die AC Bellinzona lautet: Die Bestätigung über die Bezahlung der Sozialversicherungsbeiträge für den Monat September soll nicht fristgerecht – bis Ende Oktober – eingereicht worden sein, obwohl ihm eine zusätzliche Frist gewährt wurde.

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Der Einzelrichter stellte fest, dass «die Verpflichtung zur Einreichung der erforderlichen Nachweise über die Bezahlung der Löhne und der Sozialabgaben eine der wichtigsten Pflichten der Klubs der SFL darstellt, um einen ordnungsgemässen Ablauf des Wettbewerbs und eine korrekte Durchführung der Meisterschaft zu gewährleisten.»

Aktuell belegt Bellinzona in der zweithöchsten Liga den 7. Platz. Die Punkte werden erst nach Ablauf der Rekursfrist – oder dem Ende des Verfahrens – abgezogen.

Trainerentlassung in Nyon

Der Challenge-League-Verein Stade Nyonnais trennt sich von Trainer Christophe Caschili, mit dem er vor eineinhalb Jahren den Aufstieg in die zweithöchste Klasse geschafft hatte. Der Nachfolger ist noch nicht bekannt, wie die Waadtländer mitteilen.

Christophe Caschili
Christophe Caschili ist nicht mehr Trainer bei Stade Nyonnais. - keystone

Nyon belegt in der Challenge League aktuell den 8. Platz. Nach einem schlechten Start blieb man zuletzt in vier Partien ungeschlagen. Dennoch entschieden sich die Dirigenten nun für den Trainerwechsel.

Kommentare

User #1219 (nicht angemeldet)

Und wie ist dass schon wieder mit dem FC Schaffhausen? Schulden in Millionenhöhe!

Franco Pio

Das ist nicht verwunderlich mit Pablo Betancur an der Spitze mit Brenno Martignoni ein Präsident, der nichts zu sagen hat. Was erwartet man dann ausser einer Katastrophe

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