Auf SRF läuft statt Thun-Spiel plötzlich Heinzmann-Konzert
Während des Spiels zwischen Zagreb und Thun kommt es im Stadion zu technischen Problemen. Auch das SRF ist davon betroffen – und muss improvisieren.

Das Wichtigste in Kürze
- Thun verspielt gegen Zagreb eine 2:0-Führung und verliert.
- Auf SRF sehen die Fans zeitweise ein Konzert von Stefanie Heinzmann.
- Grund dafür sind technische Probleme beim Host Broadcaster in Kroatien.
Der FC Thun führt beim CL-Quali-Rückspiel gegen Dinamo Zagreb zur Pause mit 2:0. Das Spiel ist beim Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) live zu sehen. Allerdings nur bedingt!
Denn: Während die zweite Halbzeit bereits läuft, sehen die Fussball-Fans am TV-Bildschirm ein Konzert von Sängerin Stefanie Heinzmann. Minutenlang ist die Walliserin in Begleitung eines Orchesters zu sehen.

Grund dafür ist eine Signal-Panne. «Die Bild- und Tonleitung aus Zagreb ist unterbrochen. Wir bitten um Verständnis», blendet SRF ein.
Nach über einer Viertelstunde ist dann das Spiel im Stadion Maksimir wieder zu sehen. Die zweite Halbzeit hat da schon längst begonnen. Thun führt weiter mit 2:0.
«Noch nie erlebt»
SRF-Kommentator Calvin Stettler meint: «Ich muss Ihnen sagen, das habe ich so auch noch nie erlebt. Wir haben das Bild, den Ton – wir haben alles verloren aus Zagreb.»
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Auch Stettler muss aufgrund der Panne improvisieren. «Ich habe hier aus Zürich nichts von der Partie mitbekommen. Ich kann ihnen nur sagen, wir sind wieder da und das freut mich extrem.»
SRF nennt Ursache des Unterbruchs
Am Tag nach der Partie nimmt SRF Stellung zum Malheur. Zu Beginn der zweiten Halbzeit sei es zu einer Unterbrechung der internationalen Bild- und Tonleitung aus Zagreb gekommen.
Bis das Signal wieder vorhanden war, habe man während rund 20 Minuten ein Ersatzprogramm gesendet. Zudem seien die Zuschauerinnen und Zuschauer mit Einblendungen über die Situation informiert worden.

Der Sender betont: «Ursache des Unterbruchs waren technische Probleme – ein defekter Bildmischer und Router – in der Produktionsinfrastruktur des Host Broadcasters vor Ort in Zagreb. Betroffen waren alle TV-Stationen – und somit auch SRF –, die das internationale Signal übernahmen.»












