Thun: Vier Spiele, vier Siege für den UHC Thun
Der UHC Thun gewann am Freitag auswärts in Fribourg mit 3:2 und am Sonntag zuhause in Thun gegen Pfannenstiel Egg mit 7:2. Damit bleibt Thun ungeschlagen.

Die erste Mannschaft des UHC Thun setzt sich im vorderen Teil der Tabelle fest. Am Freitag gibt es auswärts gegen Floorball Fribourg einen 3:2-Sieg.
Am Sonntag gewinnen die Thuner zuhause gegen Pfannenstiel mit 7:2.
Die Thuner erwischten am Freitag auswärts gegen Fribourg einen guten Start und übernahmen von Beginn an das Kommando. Bereits in der 2. Minute fiel die frühe Führung: Luca Ruch versenkte den Ball per Drehschuss am zweiten Pfosten zum 1:0. Auch danach blieb der UHC Thun spielbestimmend und liess dem Heimteam kaum Raum zur Entfaltung. In der 14. Minute folgte der verdiente zweite Treffer.
Nach einem Ballgewinn an der Bande schalteten die Thuner blitzschnell um. Nur zwei Pässe später netzte Jonas Ruch eiskalt zum 2:0 ein. Die Thuner gewannen Zweikämpfe, spielten präzis, erspielten sich gute Chancen und kontrollierten das Geschehen auf dem Feld.
Die Führung zur ersten Pause war hochverdient und hätte durchaus noch deutlicher ausfallen können.
Im zweiten Drittel verlor der UHC Thun etwas an Präzision und Konsequenz. Fribourg fand besser ins Spiel und kam zunehmend zu gefährlichen Abschlüssen. Die Thuner blieben mit schnellen Gegenstössen mutig, doch auf beiden Seiten schlichen sich Fehlzuspiele in die Partie.
In der 28. Minute nutzte das Heimteam eine Überzahlsituation aus: Der finnische Verstärkungsspieler Eino Pesu zirkelte den Ball präzis ins obere rechte Eck. Fribourg war damit zurück im Spiel und verkürzte auf 1:2.
Für das Schlussdrittel war auf Thuner Seite eine Reaktion gefragt. Mit Erfolg! Nur 36 Sekunden nach Wiederbeginn spielte Jonas Ruch den Ball in die Mitte, wo Yannick Zimmermann abschliesst und den Ball zum 3:1 in die Maschen setzte. Der Zwei-Tore-Vorsprung war zurück. Danach nahm die Intensität nochmals deutlich zu.
Die Zweikämpfe wurden härter geführt, die Partie wurde hektischer und auch die Emotionen kochten auf beiden Seiten hoch.
Fribourg kämpfte um den Anschluss, und wurde in der 52. Minute belohnt: Joonas Föhr verkürzte auf 2:3. Fribourg warf in der Folge alles nach vorne und drückte mit aller Kraft auf den Ausgleich. Doch der UHC Thun hielt dagegen, verteidigte leidenschaftlich und setzte gegen vorne immer wieder Nadelstiche. Die letzten Minuten waren nichts für schwache Nerven, doch die Thuner brachten den Vorsprung über die Zeit.
UHC Thun mit: M. Juon, M. Eichenberger, Y. Zimmermann, R. Graber, T. Aeschbacher, L. Grunder, E. Widmer, A. Bühler, N. Ammann, L. Ruch, J. Ruch, D. Küenzi, J. Reusser, L. Ritz, R. Küenzi, T. Aebersold, L. Benz, L. Aeschlimann, G. N. Lüthi Nicht im Kader: M. Weber (krank) Verletzt: D. Bolliger, Y. Jost, L. Münger, D. Hediger, M. A. Vogt Nach dem Auswärtssieg vom Freitag wollten die Thuner am Sonntag im Heimspiel gegen Pfannenstiel Egg gleich nachlegen. Dieses Vorhaben setzte die Mannschaft von Beginn an konsequent um: Mit viel Ballbesitz übernahm Thun sofort die Kontrolle über das Spiel und belohnte sich bereits früh mit einem Doppelschlag. In der 6. Minute eröffnete Ammann das Skore, nur eine Minute später erhöhte Zimmermann auf 2:0. Auch in der Folge bestimmten die Thuner das Geschehen und kamen zu weiteren guten Möglichkeiten.
Der dritte Treffer wollte im ersten Drittel jedoch nicht fallen, wodurch der offensive Ertrag gemessen am Aufwand etwas mager ausfiel. Gleichzeitig zeigte sich, dass auch Pfannenstiel durchaus gefährlich werden konnte. Besonders während einer fast 90-sekündigen doppelten Überzahl kamen die Gäste zu guten Chancen, die Thun jedoch unbeschadet überstand.
Im zweiten Drittel änderte sich zunächst wenig am Spielgeschehen. Thun hatte weiterhin viel Ballbesitz und kontrollierte die Partie. Allerdings schlichen sich zunehmend unnötige Fehlzuspiele ein, während in der Offensive die letzte Genauigkeit fehlte.
Dadurch blieb die Partie trotz der spielerischen Vorteile offen. Dies nutzte Pfannenstiel in der 29. Minute aus und kam zum Anschlusstreffer. Aufwand und Ertrag stimmten aus Thuner Sicht zu diesem Zeitpunkt nicht überein.
Immerhin gelang es dem Heimteam, noch vor der zweiten Pause wieder für klare Verhältnisse zu sorgen: Zimmermann und Reusser trafen und sorgten für eine 4:1-Führung.
Im Schlussdrittel war die Marschrichtung klar: Mit einem weiteren Treffer wollten die Thuner die Partie endgültig entscheiden. Trotz weiterhin spielbestimmendem Auftreten liess dieser jedoch lange auf sich warten. Erst in der 53. Minute erlöste Aebersold sein Team mit dem 5:1. Danach war der Widerstand der Gäste endgültig gebrochen.
Graber legte mit zwei Treffern nach und sorgte mit dem 7:1 für klare Verhältnisse. Den Schlusspunkt setzten allerdings die Gäste, die noch auf 7:2 stellten.
Damit feiern die Thuner den vierten Sieg im vierten Spiel und setzen sich im vorderen Teil der Tabelle fest. Bereits am kommenden Sonntag wartet die nächste Herausforderung: Auswärts trifft Thun auf Ticino.










