Nationalcoach Murat Yakin windet Yann Sommer und Breel Embolo nach dem dritten Sieg in Folge ein Kränzchen. Und verortet Embolo fix im Mittelsturm.
Schweizer Nati
Yann Sommer hält auch gegen Tschechien einen Penalty. - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Nach dem 2:1-Sieg gegen Tschechien lobt Murat Yakin Breel Embolo und Yann Sommer.
  • Der Nati-Trainer sieht Embolo «jetzt fix als Mittelstürmer».
  • Penalty-Held Yann Sommer bringe im Training die eigenen Mitspieler um Geld.

Murat Yakin lobte im Nachgang an den 2:1-Erfolg in der Nations League gegen Tschechien in St. Gallen nicht nur Sommer für den gehaltenen Penalty, sondern auch Embolo für dessen starke, energiegeladene Leistung: «Er hat dazugelernt. Er war immer in Bewegung.»

Er kenne Embolo gut, sagte Yakin weiter. «Er hat bei mir als Achter debütiert und auch schon als hängender Zehner und auf dem Flügel gespielt. Aber wegen seiner Kraft und Power sehe ich ihn jetzt fix als Mittelstürmer.» Auf dieser Position überzeugt Embolo bislang auch bei Monaco, auch bei Borussia Mönchengladbach spielte er dort.

Breel Embolo
Gehört auch unter Murat Yakin in den Mittelsturm: Breel Embolo. - Keystone

Mit der Auswechslung nach 65 Minuten, über die Embolo nicht glücklich wirkte, habe er seinen Stürmer lediglich vor einer Verletzung schützen wollen, betonte Yakin: «Wir haben gegen Spanien einen immensen Aufwand betrieben. Das kostet Kraft, und wir alle wissen um das Risiko. Ich brauche fitte Spieler!»

Yakin: «Sie spielen im Training um Geld»

Zu Sommer, der im Nationalteam seinen fünften Penalty in Folge aus dem Spiel heraus parierte und die komplizierte letzte Saison mit Borussia Mönchengladbach längst vergessen gemacht hat, verriet Yakin noch eine Anekdote aus den jüngsten Trainings: «Auch die eigenen Spieler beissen sich an ihm die Zähne aus. Sie spielen im Training um Geld, und er hat seine Kasse wieder gefüllt diese Woche.»

Yann Sommer spricht über seine starken Penalty-Leistungen in der Schweizer Nati. - SRF

Wiederum freute sich Yakin über die Leistungssteigerung nach dem missratenen Einstand in die Nations-League-Kampagne im Juni mit drei Niederlagen gegen Tschechien, Portugal und Spanien.

«Das war der zweite optimale Zusammenzug in meiner Amtszeit neben jenem im letzten Oktober (2:0 gegen Nordirland und 4:0 gegen Bulgarien - die Red.).»

Es sei eine reife, konzentrierte Trainingswoche gewesen, in der man in Ruhe habe arbeiten können und in der alles aufgegangen sei. «Die Mannschaft, hat einen tollen Teamspirit», so Yakin.

Wie weit schafft es die Schweiz bei der Katar-WM?

Das Gros der Equipe wird Yakin nun bis zum Abflug nach Katar Mitte November nicht mehr sehen. Er habe der Mannschaft gratuliert und gab den Spielern mit auf den Weg: «Bleibt gesund, haltet euch fit.»

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