Yann Sommer stärkt Tottenham-Goalie den Rücken
Zwei Patzer und die Auswechslung nach 16 Minuten: Nach dem miserablen Abend von Spurs-Goalie Antonin Kinsky stärkt Yann Sommer dem Tschechen den Rücken.
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Das Wichtigste in Kürze
- Nati-Legende Yann Sommer richtet sich auf Instagram an Antonin Kinsky.
- Der Tottenham-Goalie wurde in der CL nach zwei Patzern innert Minuten ausgewechselt.
- Unterstützung kriegt der junge Tscheche auch von David de Gea und TV-Experten.
Für Antonin Kinsky wird das Debüt in der Champions League zum Albtraum. Der eigentliche Ersatzgoalie von Tottenham Hotspur wird nach 16 Minuten ausgewechselt – leistungsbedingt!
Drei Gegentore hat er zu diesem Zeitpunkt bereits kassiert, zwei davon verursacht er mit einem Patzer (Video oben). Trainer Igor Tudor erteilt die Höchststrafe und nimmt ihn vom Feld.
Der 22-jährige Tscheche geht umgehend in die Kabine, Mitspieler versuchen ihn zu trösten. Tottenham verliert das Achtelfinal-Hinspiel bei Atlético Madrid schliesslich 2:5.
Yann Sommer muntert Spurs-Goalie auf
Der unglückliche Abend des Torhüters sorgt für Schlagzeilen. Berufskollegen stärken Kinsky aber den Rücken – so auch Yann Sommer.

Die Nati-Legende postet auf Instagram einen Beitrag von Fiorentina-Goalie David de Gea, einst Weltklasse-Torhüter bei Manchester United.
Der Spanier schreibt: «Niemand, der selbst Goalie war, kann verstehen, wie schwierig es ist, auf dieser Position zu spielen. Halte deinen Kopf hoch und dann schaffst du es wieder.»
Sommer schreibt an De Gea gerichtet: «Auf den Punkt gebracht.» Und an Unglücksrabe Kinsky: «Mach weiter!»
TV-Experten kritisieren Spurs-Trainer
Unter Experten löste die Auswechslung am Dienstagabend heftige Kritik aus. Goalie-Legende Peter Schmeichel sagte bei CBS Sports, der Trainer habe die Karriere des Torhüters «komplett ruiniert. Kinsky tut mir wirklich sehr leid.»

Deutlicher wurde Marcel Reif bei blue Sport: «Beim Spielstand von 0:3 ist dieses Spiel durch, dann noch den Goalie zu wechseln, ist völlig unnötig. Wäre ich Sportchef, wäre der morgen weg.»
Trainer Igor Tudor sagte nach dem Spiel, in seinen 15 Jahren als Trainer habe er noch nie so gehandelt. «Es war nötig, ihn und das Team zu schützen.»



















