WM 2026 – US-Euphorie? Pocchettino: «Glauben und hart arbeiten»
Nach den zwei überlegenen Siegen zum Start in die WM 2026 träumt man in den USA vom WM-Titel. Trainer Mauricio Pochettino tritt auf die Euphorie-Bremse.

Das Wichtigste in Kürze
- Die WM 2026 bringt sogar in den USA ein wenig Fussball-Fieber auf.
- Der Gastgeber träumt nach den zwei Auftaktsiegen von einem Sensations-Titel.
- Trainer Mauricio Pochettino stellt klar: Der Weg zum WM-Triumph ist noch weit.
Eine grosse Fussball-Nation sind die USA auch als Gastgeber der WM 2026 noch nicht unbedingt. Aber wenn die US-Boys auf dem Rasen stehen, schaut das Land hin – und wurde bislang nicht enttäuscht.
Der 4:1-Sieg gegen Paraguay zum Auftakt, das 2:0 gegen Australien, der fixierte Gruppensieg: Bislang haben die US-Fans durchaus Grund zur Euphorie. Und die macht auch vor Träumen von einem sensationellen WM-Titel nicht halt.

Klar ist, dass die USA in ihrer Gruppe auch von einer überraschend desaströsen Leistung der Türkei profitieren. Die Türken waren klarer Favorit auf den Gruppensieg – und endeten als erstes ausgeschiedenes Team der WM 2026. Das letzte Gruppenspiel der US-Boys gegen die Türkei ist sportlich schon bedeutungslos.
Die USA träumen an der WM 2026 vom Titel
Auf wen die USA in ihrem Sechzehntelfinal treffen, ist noch unklar – in jedem Fall wird es ein Gruppen-Dritter sein. Auch das schadet den Hoffnungen des Gastgebers auf einen Viertelfinal-Einzug nicht.
Star-Trainer Mauricio Pochettino tritt nach dem Sieg gegen Australien aber auf die Euphorie-Bremse. «Wir müssen weiter daran glauben, aber jeden Tag so angehen wie den ersten. Wir müssen glauben, dass wir gewinnen können. Aber wir wissen, dass wir sehr hart arbeiten müssen», so der Trainer.

«Meine Perspektive, meine Träume, meine Wahrnehmung haben sich nicht so sehr verändert», verrät er. Natürlich sei der WM-Titel das ganz grosse Ziel. «Wenn man gute Leistungen zeigt und Spiele gewinnt, macht das alles einfacher. Aber gleichzeitig muss man weiter dran glauben», meint Pochettino.
Pochettino fordert volle Konzentration
Die Euphorie nach den Auftakt-Siegen will er nicht überbewerten. «Es war ein Spiel, drei Punkte – jetzt sind es zwei Spiele, sechs Punkte. Jetzt müssen wir auf das nächste Spiel schauen.»

Das Duell mit der Türkei wird auch in Sachen Belastungssteuerung nicht einfach. «Wir müssen wieder in guter Verfassung antreten, wie wir es in den letzten zwei Spielen gemacht haben. Wir müssen diszipliniert sein und mit uns selbst hart bleiben. Wir müssen uns pushen, um jeden Tag besser zu werden und uns nicht auszuruhen.»
















