Trump droht mit US-Maut in der Strasse von Hormus
Donald Trump fordert erneut, dass der Iran keine Maut für die Hormus-Durchfahrt verlangt. Und er droht damit, selbst eine Gebühr zu erheben.

Das Wichtigste in Kürze
- Donald Trump kündigt an, seine Dienste als «Schutzengel» für die Strasse von Hormus anzubieten.
- Doch diese würde er durch eine Maut vergüten lassen.
- Während der 60-tägigen Verhandlungsphase darf der Iran keine Gebühr erheben.
Unter dem Eindruck wachsender Spannungen mit dem Iran hat US-Präsident Donald Trump mit einer US-Maut in der Strasse von Hormus gedroht. Sollte kein finales Friedensabkommen zustande kommen, könnten sich die USA so ihre Dienste als «Schutzengel» der Region vergüten lassen. Dies teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit. Die USA hatten den Iran Ende Februar gemeinsam mit Israel angegriffen und so den Krieg begonnen.

Im ausgehandelten Rahmenabkommen ist festgelegt, dass der Iran während der 60-tägigen Verhandlungen keine Gebühren verlangen darf. Wie es danach weitergeht, soll der Iran mit dem Oman aushandeln – unter Beachtung des internationalen Rechts und Einbeziehung der Anrainerstaaten. Es war bereits damit gerechnet worden, dass dieser Punkt für Streit sorgen könnte. Völkerrechtler halten Gebühren für problematisch.
Trump machte nun erneut deutlich, dass der Iran aus US-Sicht keine Gebühren für die Durchfahrt kassieren werde, weder während der 60-tägigen Verhandlungen noch danach.










