Urs Fischer

    Urs Fischer über Witz-Penalty bei Mainz-Debüt: «Wahnsinn!»

    Matthias Neuhaus
    Matthias Neuhaus

    Deutschland,

    Urs Fischer holt bei seinem ersten Spiel als Mainz-Trainer einen Punkt. Der Schweizer ärgert sich beim 1:1 gegen Poznan über einen Schiedsrichter-Entscheid.

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    Dieser Penalty-Entscheid bringt Urs Fischer auf die Palme. - SRF

    Das Wichtigste in Kürze

    • Beim 1:1 von Mainz in Posen gibt ein Penalty-Entscheid zu reden.
    • Trainer Urs Fischer (59) lässt seinem Frust freien Lauf.
    • Am Sonntag treffen die 05er in der Bundesliga auf die Bayern.

    Urs Fischer erlebt als Trainer von Mainz 05 ein turbulentes Debüt. Am Ende sichert er sich mit seinem Team in Polen gegen Lech Posen in Unterzahl ein 1:1-Remis.

    Dennoch sorgt eine ganz bestimmte Szene beim Schweizer für Unmut. In der 37. Minute bekommen die Hausherren einen schmeichelhaften Penalty zugesprochen.

    Urs Fischer
    Urs Fischer ist der neue Trainer bei Mainz 05. - keystone

    Mainz führt zu diesem Zeitpunkt mit 1:0 – und muss den Ausgleich hinnehmen.

    Die Elfmeter-Szene gibt zu reden. Posen-Stürmer Palma geht nach einem Zweikampf gegen Kawasaki zu Boden (Video oben).

    Der Schiedsrichter entscheidet sofort auf Strafstoss. Aber wurde der Angreifer überhaupt berührt? Zudem ist Palma vor dem vermeintlichen Foul mit der Hand am Ball.

    Hättest du auf Elfmeter für Posen entschieden?

    Nach Video-Check bleibt der Unparteiische bei seinem Beschluss. Ishak verwandelt eiskalt per Panenka zum 1:1.

    Fischer lässt seinem Frust in der Pause freien Lauf. «Das ist ja Wahnsinn!», brüllt er gemäss «Bild» auf dem Weg in die Kabine.

    «Er berührt den Spieler nicht»

    Nach dem Spiel wird der Schweizer Coach an der Pressekonferenz auf die Szene angesprochen.

    Fischer stellt klar: «Für mich ist es zuerst ein klares Handspiel, weil der Ball ja rausgehen würde.»

    Urs Fischer
    Urs Fischer während des Spiels von Mainz in Polen. - keystone

    Das vermeintliche Foul habe er sich mehrfach angeschaut. «Er berührt den Spieler nicht – zumindest auf den Bildern, die ich gesehen habe. Aber ja, sie haben es überprüft und so entschieden», sagt Urs Fischer.

    Jetzt zu den Bayern

    Für Mainz und seinen neuen Trainer geht es jetzt Schlag auf Schlag weiter. In der Bundesliga wartet am Sonntag das schwierige Auswärtsspiel bei den Bayern.

    Kommende Woche folgt dann die nächste Europacup-Partie.

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    Kommentare

    User #1996 (nicht angemeldet)

    Der Fussball geht schon lange kaputt. Egal mit oder ohne VAR. Für solche Schwalben sollte es endlich rot geben.

    User #5443 (nicht angemeldet)

    Gut so Fischer. Die erste Handschrift ist von ihm schon lesbar. Weiter so.

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