Schiedsrichter Felix Zwayer pfeift nach dem Wirbel um seine Person beim Gipfel zwischen Borussia Dortmund und Bayern München derzeit keine Bundesliga-Spiele.
Ist derzeit nicht aktiv: Schiedsrichter Felix Zwayer (r). Foto: Bernd Thissen/dpa/Archivbild
Ist derzeit nicht aktiv: Schiedsrichter Felix Zwayer (r). Foto: Bernd Thissen/dpa/Archivbild - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Heftige Kritik von Dortmund

«Zwayer hat nach seinem letzten internationalen Einsatz vor Weihnachten für sich Urlaub genommen und ist im Moment nicht aktiv als Schiedsrichter. Das ist selbstbestimmt von ihm», sagte DFB-Schiedsrichter-Boss Lutz Michael Fröhlich beim TV-Sender Bild. Er sprach sich dafür aus, die immer wiederkehrenden Vorwürfe gegen den Berliner Referee aus dem Schiedsrichterskandal um Robert Hoyzer aufzuarbeiten.

Heftige Kritik von Dortmund

Zwayer war von den Dortmundern nach deren 2:3-Niederlage Anfang Dezember heftig kritisiert worden. Besonders hart hatte BVB-Jungstar Jude Bellingham den 40-Jährigen verbal attackiert. Der Engländer hatte Zwayer in Anspielung auf den 17 Jahre alten Skandal um Hoyzer indirekt sogar Bestechlichkeit vorgeworfen.

Den Gerichtsakten zufolge soll Zwayer, der den Skandal mit aufdeckte, damals wie Hoyzer Geld angenommen haben. Fröhlich widersprach dem erneut und sagte, hier stünde Aussage gegen Aussage. Man müsste allerdings «diese Geschichte rund um die Robert-Hoyzer-Affäre irgendwann mal aufklären», sagte der 64-Jährige. «Ich würde es für mich sehr begrüssen, wenn man da wirklich weiss, was damals passiert ist. Dieser Vorwurf, Geld genommen oder Geld nicht genommen, der steht im Raum.» Er selbst habe keinen Grund, Zwayer an dieser Stelle zu misstrauen, solange das Gegenteil nicht bewiesen sei. «Für mich wäre es unmöglich, mit dieser Bürde Spiele zu leiten», sagte Fröhlich.

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