Türkei-Coach vor Portugal-Duell: Werden «sehr unbequem sein»

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    Die Türkei trifft in den PLayoffs um die WM in Katar auf Portugal. Der deutsche Trainer der Türkei, Stefan Kuntz, rechnet sich durchaus Chancen aus.

    Sieht Chancen im Spiel gegen Portugal: Stefan Kuntz, Nationaltrainer der Türkei.
    Sieht Chancen im Spiel gegen Portugal: Stefan Kuntz, Nationaltrainer der Türkei. - Tobias Hase/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Türkei trifft am Donnerstag (20.45 Uhr) im WM-Playoff auf Portugal.
    • Trainer Stefan Kuntz sagt, man habe einen guten Gameplan und werde «unbequem» sein.

    Stefan Kuntz sieht die Türkei im K.o.-Spiel gegen Portugal um die WM-Qualifikation nicht chancenlos. Portugal sei am Donnerstag im Estádio do Dragão von Porto zwar klarer Favorit. «Aber ich sage auch: Wir werden einen guten Matchplan haben und sehr unbequem sein», sagte der türkische Nationaltrainer im Interview der «Süddeutschen Zeitung».

    Der Verlierer der Partie verpasst die WM im Winter in Katar, der Sieger spielt dann in einem weiteren K.o-Duell gegen Italien oder Nordmazedonien um das Endrunden-Ticket.

    «Es geht in solchen Spielen nicht nur um Qualität, sondern auch um Teamspirit, mentale Stärke, Resilienz, um Willen - und ums Publikum. Wenn wir es schaffen sollten, hier und da Gräben aufzutun, wären wir sicher einen Schritt weiter», sagte Kuntz.

    Der 59-Jährige hatte die türkische Auswahl im September 2021 übernommen, nachdem er als langjähriger Trainer der deutschen U21 diese unter anderem 2017 und 2021 zum EM-Titel geführt hatte.

    Wichtig sei es, die Stärke der Portugiesen «zu akzeptieren, aber auch aufzuzeigen, wo sie ihre Schwächen haben. Portugals Nationalcoach weiss schon, dass wir eine Menge können. Und wir wissen das auch.»

    Dass er in die Türkei ging und nicht Bundesliga-Trainer wurde, lag auch an den Olympischen Sommerspielen in Tokio im vergangenen Jahr. «Es gab auch Gespräche mit zwei, drei Clubs.

    Mit der Entscheidung für die Spiele letztes Jahr war klar, dass ich die Vorbereitung auf die Bundesligasaison verpassen würde. Also war das kein Thema mehr», sagte der Europameister von 1996.

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