Tragödie: Hitz, Buffon und Lichtsteiner trauern um Manninger (†48)
Der tödliche Unfall von Kult-Torhüter Alexander Manninger (†48) bewegt die Fussball-Welt. Langjährige Wegbegleiter nehmen berührt Abschied.

Das Wichtigste in Kürze
- Der frühere Arsenal- und Juventus-Torhüter Alexander Manninger ist tödlich verunglückt.
- In seiner österreichischen Heimat kollidierte der 48-Jährige mit einem Zug.
- Wegbegleiter seiner langen Karriere zeigen sich tief betroffen.
Der tragische Unfalltod des früheren Arsenal- und Juventus-Torhüters Alexander Manninger bewegt die Fussball-Welt. Der 48-jährige Österreicher war am Donnerstag in seiner Heimat mit einem Zug kollidiert. Für den Familienvater kam jede Hilfe zu spät.
Seine Weggefährten zeigen sich nach der Tragödie tief betroffen – darunter auch Schweizer Fussball-Grössen. «Ruhe in Frieden, mein Freund Kaiser», schreibt etwa FCB-Trainer Stephan Lichtsteiner auf Instagram. Dazu postet er ein Foto von sich, Manninger und Giorgio Chiellini. Gemeinsam holten sie mit Juventus den Scudetto.

Auch Lichtsteiners Nummer 1 zwischen den Pfosten beim FC Basel kannte Manninger: Marwin Hitz spielte beim FC Augsburg in der deutschen Bundesliga mit dem langjährigen österreichischen Nationalspieler zusammen. «Vielen Dank für alles, Alex», schreibt Hitz. «Was du uns mitgegeben hast, bleibt für immer.»
Bewegender Tribut von Torhüter-Legende Buffon
Besonders bewegende Worte kommen unterdessen aus Italien: Torhüter-Legende Gianluigi Buffon verband mit seinem langjährigen Stellvertreter eine enge Freundschaft. Der Weltmeister von 2006 bezeichnet Manninger als «einen Freund und einen Menschen, den ich stets bewundert habe».
«Du hast dich entschieden, von der Sucht nach der Fussball-Welt unabhängig zu bleiben. Du hast dein Glück in den einfachen Dingen gesucht: Ein gesundes Leben in den Wäldern, Angeln, die Natur, die Familie – das war dein Credo.»

Manninger habe sich nicht einer Welt unterworfen, «die nach Unterdrückung, Karrierismus und schnellem Geld strebt». «Du hast stets deine Freiheit verteidigt, hast eine aufrechte Haltung bewahrt. Mit dem Stolz eines jenen, der weiss, was er will.»
«Du hattest die Kraft, dich von all dem zu distanzieren», so die Torhüter-Legende. «Du hast uns mit deinem verschmitzten Lächeln angesehen, als würdest du sagen: ‹Ihr seid alle verrückt, aber mich kriegt ihr nicht›.»
Buffon denkt im Moment der Trauer auch an die Hinterbliebenen des 48-Jährigen. «Ich hoffe, nein, ich bin mir sicher: Du wirst von dort oben weiterhin deine wunderbaren Kinder und deine junge Frau begleiten.»












