Ex-Arsenal-Torhüter Alexander Manninger stirbt bei Verkehrs-Unfall
Der frühere Premier-League-Goalie Alexander Manninger ist in seiner Heimat Österreich tödlich verunglückt. Das Auto des 48-Jährigen wurde von einem Zug erfasst.

Das Wichtigste in Kürze
- Der frühere österreichische Nationaltorhüter Alexander Manninger ist tot.
- Der 48-Jährige kam bei einem Verkehrsunfall mit einem Zug ums Leben.
- Manninger wurde mit Arsenal englischer Meister und holte mit Juventus den Scudetto.
Der frühere Fussballtorhüter Alexander Manninger, der mit Arsenal und Juventus Meistertitel holte, ist tot. Der Österreicher starb am Montag bei einem Unfall an einem Bahnübergang in seiner Heimat. Er wurde 48 Jahre alt.
Laut Medienberichten wurde sein Auto gegen 8.20 Uhr von einem Zug erfasst. Der Unfall ereignete sich an einem unbeschrankten Übergang nahe der Haltestelle Pabing. Manningers VW-Minivan wurde dabei schwer beschädigt. Die rund 25 Fahrgäste im Zug sowie der Lokführer blieben unverletzt.
Ersthelfer befreiten den Ex-Fussballer aus dem Wrack und leisteten Erste Hilfe. Auch ein Defibrillator kam zum Einsatz. Doch jede Hilfe kam zu spät. Manninger war zum Unfallzeitpunkt allein im Fahrzeug.

Die Staatsanwaltschaft hat gemäss «Kronen Zeitung» einen Gutachter beauftragt, um Manningers Auto zu untersuchen. Zusätzlich werden die Fahrdaten des Zuges ausgewertet. Untersucht wird auch, ob das Warnsignal am Bahnübergang rechtzeitig ausgelöst hat.
Meister mit Arsenal und Juventus
Alexander Manninger spielte 33 Länderspiele für Österreich. Seine Karriere begann bei der Salzburger Austria, über Vorwärts Steyr und den GAK kam er 1997 zu Arsenal nach London. Für die Gunners absolvierte er 64 Spiele und feierte 1998 das Double.

Danach folgten Stationen bei der AC Florenz, Espanyol Barcelona und dem FC Bologna. Später spielte er bei Udinese, Juventus Turin, dem FC Augsburg und dem FC Liverpool. Mit Juventus holte er als Backup hinter Gianluigi Buffon 2012 den Scudetto. 2017 beendete er seine Karriere.
















