Timo Werner (26) droht bei Chelsea eine Saison auf der Ersatzbank. Der 53-fache deutsche Nationalspieler ist unzufrieden und zankt öffentlich mit dem Trainer.
Timo Werner
Timo Werner (rechts) und Trainer Thomas Tuchel haben das Heu derzeit nicht auf der gleichen Bühne. - da
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Das Wichtigste in Kürze

  • Mit Raheem Sterlin hat Chelsea in der Offensive ausgerüstet.
  • Timo Werner fürchtet nun um seine Spielpraxis hinsichtlich der WM in Katar.
  • Trainer Thomas Tuchel kritisiert seinen Landsmann.

Die Stimmung beim FC Chelsea ist aktuell sehr angespannt. Gleich mit 0:4 verlieren die «Blues» in der Vorbereitung gegen Rivale Arsenal. Trainer Thomas Tuchel schlägt Alarm: «Wir sind aktuell nicht konkurrenzfähig», so der Deutsche. Und: Er zofft sich öffentlich mit Stürmer und Landsmann Timo Werner!

Granit Xhaka
Granit Xhaka und Arsenal lassen Chelsea in der Vorbereitung keine Chance. - Keystone

Denn: Der 26-Jährige hatte sich zuletzt über die fehlende Einsatzzeit beklagt. «Es ist klar, dass ich mehr spielen will. Und ich sollte mehr spielen, um für die WM gut in Form zu sein», so Werner. Das muss offenbar auch nicht mehr bei den «Blues» sein: «Ich könnte überall glücklich sein.»

Diese Aussagen stossen Thomas Tuchel sauer auf. «Ich wäre als junger Spieler sehr glücklich, wenn ich einen Vertrag bei Chelsea hätte», so der Coach. «Ich wäre einer der glücklichsten Menschen auf dem Planeten.»

Timo Werner
Sieht Timo Werner seine Zukunft noch bei den «Blues». - dpa

Tuchel stellt klar: «Er bekommt Spielzeit, wenn er seine Qualitäten zeigt. Erkämpfe dir deinen Platz und verteidige ihn.» Doch das wird für den schnellen Stürmer nicht so einfach, schliesslich hat Chelsea in der Offensive nachgelegt. Mit Raheem Sterling kommt ein englischer Nationalspieler von Meister ManCity, weitere Verstärkungen sind denkbar.

Soll Timo Werner im Hinblick auf die WM in Katar den Verein wechseln?

So auch in der Defensive – und hier könnte wieder Timo Werner ins Spiel kommen. Die «Blues» sollen an Verteidiger Nordi Mukiele von RB Leipzig dran sein. Als Teil des Transfers könnte Werner den umgekehrten Weg gehen und wieder für seinen Ex-Club spielen.

Für die «Bullen» erzielt er in bisher 158 Pflichtspielen 93 Tore! Doch auch wenn der Deal nicht klappt, soll sich Werner in der Bundesliga umhören, wie englische Quellen berichten.

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