Stuttgart hofft gegen Mainz auf die Wende

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    Abgestürzte Schwaben gegen aufstrebende Rheinhessen: Im Freitagspiel der Fussball-Bundesliga zwischen dem VfB Stuttgart und dem FSV Mainz 05 (20.30 Uhr/DAZN) treffen zwei Mannschaften mit völlig unterschiedlichen Serien aufeinander.

    Stuttgarts Omar Marmoush (l) soll gegen Mainz von Beginn an auflaufen. Foto: Tom Weller/dpa
    Stuttgarts Omar Marmoush (l) soll gegen Mainz von Beginn an auflaufen. Foto: Tom Weller/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo fordert von seinen Spielern gegen die kampf- und defensivstarken Mainzer, «dagegenzuhalten, eklig zu sein, hart zu sein, intensiv zu sein.» Und natürlich vorne die Räume zu nutzen, die der FSV biete.

    Während die Gäste vor dem Auftakt des 13. Spieltags seit fünf Pflichtspielen ungeschlagen sind und als Tabellenachter nach Stuttgart kommen, kassierte der Tabellen-16. zuletzt drei Bundesliga-Niederlagen nacheinander und wartet in der Liga seit fünf Spielen auf einen Sieg.

    VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo fordert von seinen Spielern gegen die kampf- und defensivstarken Mainzer, «dagegenzuhalten, eklig zu sein, hart zu sein, intensiv zu sein.» Und natürlich vorne die Räume zu nutzen, die der FSV biete. Zeige seine Mannschaft eine trotz des 1:2 gute Leistung wie zuletzt bei Borussia Dortmund, dann könne sie die Partie gegen Mainz gewinnen.

    Silas wohl im Kader - Marmoush in Startelf

    Dabei sollen mehrere Offensivkräfte mithelfen, die längere Zeit wegen Verletzungen fehlten. So wird Topstürmer Silas Katompa Mvumpa nach achtmonatiger Pause in Folge eines Kreuzbandrisses wahrscheinlich erstmals wieder im Kader stehen. Angreifer Omar Marmoush soll voraussichtlich von Beginn an spielen - und dazu beitragen, die sportliche Talfahrt bis in den Tabellenkeller zu beenden. Fehlen wird neben Verteidiger Marc Oliver Kempf auch Offensivspieler Tanguy Coulibaly (5. Gelbe Karte).

    Dem FSV fehlt neben dem gelbgesperrten Stefan Bell auch der angeschlagene zentrale Mittelfeldspieler Dominik Kohr. Dennoch erwartet Trainer Bo Svensson von seiner Elf nach der mässigen Leistung gegen den 1. FC Köln (1:1) wieder mehr Leidenschaft.

    «Körpersprache und -haltung haben mir nicht gefallen, uns haben Aggressivität und Intensität gefehlt», sagte Svensson. «Wenn wir unser Spiel mit Leben füllen wollen, müssen wir diese Komponenten auf den Platz bringen.» Wegen der neuen Corona-Verordnung und der Ausrufung der Alarmstufe II in Baden-Württemberg findet die Partie in Stuttgart vor höchstens 25.000 Zuschauern statt.

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