Krieg

    Spielerfrauen-Krieg zwischen Coleen Rooney und Rebekah Vardy

    Lea Wurmet
    Lea Wurmet

    Grossbritannien,

    Der sogenannte «War of the WAGs» geht in die nächste Runde. James Vardys Frau Rebekah reicht gegen die Frau von Wayne Rooney Coleen eine Millionenklage ein.

    Coleen und Wayne Rooney
    Coleen Rooney und ihr Ehemann, Fussballstar Wayne Rooney, im vergangenem Sommer. - instagram/ @coleen_rooney

    Das Wichtigste in Kürze

    • James Vardys Ehefrau Rebekah reicht gegen Coleen Rooney eine Millionenklage ein.
    • Die Spielerfrauen beschuldigen sich seit letztem Jahr und treiben es nun auf die Spitze.
    • Coleen beschuldigt Becky der Spionage, während dieser Coleen Verleumdung vorwirft.

    Der Spielerfrauen-Krieg zwischen Wayne Rooneys Frau Coleen und Rebekah Vardy, der Ehefrau von James Vardy, scheint kein Ende zu nehmen.

    Rebekah hat nun eine Klage in der Höhe von knapp 1,2 Millionen Schweizer Franken gegen Coleen Rooney eingereicht.

    Der Streit zwischen den beiden WAGs begann mit einer Anschuldigung auf Coleens Seite. Sie unterstellte Rebekah, persönliche Geschichten, die sie auf Instagram teilte, an Medien wie «The Sun» weitergeleitet zu haben.

    Dazu habe sie Fehlinformationen auf ihrer Instagram-Story gepostet, die nur Becky sehen konnte.

    Was halten Sie vom Krieg der Spielerfrauen?

    Prompt fanden diese den Weg in die Boulevardpresse. Damit ging Rooneys Frau an die Öffentlichkeit und berichtete in einem Tweet von ihren Untersuchungen.

    Rebekah dagegen streitet die Anschuldigung bis heute vehement ab und behauptet, ihr Profil sei gehackt worden. Zudem sei sie hochschwanger und in den Ferien gewesen.

    Coleen hätte sie zuvor darüber informieren sollen, bevor sie Becky in der Öffentlichkeit ankreidet.

    Daraufhin reichte die Ehefrau von James Vardy Klage ein, indem sie behauptet, Coleen habe sie in den sozialen Medien verleumdet. So geht das zwischen WAGs.

    Schlichtung scheiterte

    Um eine kostspielige Gerichtsverhandlung zu vermeiden, hielten die WAGs vergangenen Monat eine Videokonferenz ab. Diese endete jedoch in einer Sackgasse – von Schlichtung keine Spur.

    Nun sollen auf jeder Seite Anwaltskosten von fast 600'000 Schweizer Franken anfallen.

    Rebekah ist aber immer noch «fest entschlossen, ihren Namen um jeden Preis reinzuwaschen.» Hier gehe es längst nicht mehr um Geld. Was Becky will, ist ihre Rechtfertigung.

    Coleen dagegen will einer Entschuldigung partout nicht zustimmen, weshalb Rebekah nun die Klage beim Obersten Gerichtshof eingereicht hat.

    Coleen entlässt juristisches Team

    Coleen Rooney hat sogar ihr juristisches Team entlassen, da diese ihr mitgeteilt haben, dass ihre Anschuldigung «Fehler» enthält.

    Wie «The Sun» berichtet, dachte Coleen, «es sei absolut sicher, dass sie im Recht sei. Aber jetzt wurde ihr gesagt, dass sie auf dem Weg dorthin vielleicht einige Fehler gemacht hat. Und die Schuld auf jemanden anderen abwälzen will.»

    Doch auch damit will Coleen nicht nachgeben. Sie fährt lieber die grossen Geschütze auf und engagiert ein sehr teures Londoner Anwaltsteam.

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