Pep Guardiola

    Pep Guardiola weint über den Agüero-Abgang

    Ronny Reisch
    Ronny Reisch

    Grossbritannien,

    Nach zehn Jahren endet die Ära von Stürmer Sergio Agüero bei Manchester City. Trainer und Taktikfuchs Pep Guardiola rührt der Abgang des Stürmers zu Tränen.

    Pep Guardiola
    Auf den Abgang von Sergio Agüero angesprochen, kann Pep Guardiola die Tränen nicht zurückhalten. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Sergio Agüero verlässt Manchester City im Sommer nach zehn sehr erfolgreichen Jahren.
    • Pep Guardiola bringt der bevorstehende Abgang des Argentiniers zum Weinen.

    Im Sommer 2011 wechselt Sergio Agüero nach vier Jahren bei Atlético Madrid zu Manchester City. Die Engländer sind von ihm überzeugt und lassen sich die Dienste des neuen Torjägers 40 Millionen Euro kosten. Zehn Jahre später lässt sich sagen: Der Wechsel hat sich für Club und Spieler absolut gelohnt.

    Agüero machte 260 Tore und gewann viele Trophäen

    Insgesamt bestreitet der Argentinier 389 Pflichtspiele für den Club aus Manchester. Dabei zeigt er sich mit 260 Toren und 73 Vorlagen auch noch äusserst produktiv. Über Jahre ist Agüero die Konstante im Sturm von Manchester City.

    Sergio Agüero
    Nach dem Titelgewinn feiern seine Teamkollegen Sergio Agüero. - keystone

    In dieser Zeit gewinnt Agüero unter anderem die Europa League und sechsmal den Ligapokal. Ausserdem darf er am vergangenen Wochenende zum fünften Mal den englischen Meistertitel in die Höhe stemmen.

    Pep Guardiola wird bei Fragen zum Agüero-Abgang emotional

    Durch die Rückkehr der Fans ins Stadion feiert Agüero einen gebührenden und emotionalen Abschied. Dabei äusserst sich auch sein Trainer Pep Guardiola zum Abgang des Argentiniers. Insgesamt fünf Jahre stürmte Sergio Agüero unter der spanischen Trainerlegende.

    Nach der Meisterfeier äussert Guardiola gegenüber «Sky Sports» emotionale Worte. «Wir lieben ihn sehr», sagt er über seinen langjährigen Spieler. Weiter sagt er, «Er ist ein ganz besonderer Mensch für uns alle». Immer wieder macht Pep Guardiola während des Gesprächs Pausen und beim Reden ist seine Stimme brüchig.

    Bei manchem Transfer sagt man, dass der Trainer dem Spieler keine Träne nachweinen werde. Bei Guardiola ist das im Falle von Agüero aber ganz offensichtlich komplett anders. Weinend sagt er über Agüero «Er hat mir sehr geholfen» und «wir können Agüero nicht ersetzen!»

    Champions-League-Titel als letztes gemeinsames Ziel

    Noch ist die gemeinsame Zeit von Sergio Agüero und Pep Guardiola aber nicht vorbei. Am Samstag treten die beiden im Champions-League-Final gegen Chelsea ihre letzte gemeinsame Mission an. Durch einen Sieg könnte Agüero seine City-Ära mit dem ersten Titelgewinn in der Königsklasse beenden.

    Pep Guardiola Agüero
    Sergio Agüero klatscht mit seinem Coach Pep Guardiola ab. - dpa

    Ab nächster Saison wird Sergio Agüero aller Voraussicht nach beim FC Barcelona spielen. Damit würde der 32-Jährige nach zehn Jahren Abstinenz in die La Liga zurückkehren. In Barcelona wird er wohl mit seinem langjährigen Nationalmannschaftskollegen Lionel Messi stürmen.

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