Pep Guardiola

    Pep Guardiola sagt Italien als Trainer ab: «Traue mir das nicht zu»

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    Italien,

    Pep Guardiola wird nicht der neue italienische Nationaltrainer: Der Star-Coach sagt den Azzurri ab. Auch eine andere Wunsch-Lösung hat wohl nein gesagt.

    Pep Guardiola Italien
    Pep Guardiola sagt der Italienischen Nationalmannschaft ab. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Pep Guardiola hat dem italienischen Verband offenbar eine Absage erteilt.
    • Der Spanier galt als Top-Kandidat für den Posten als Nationaltrainer.
    • Auch Carlo Ancelotti hat kein Interesse an einer Rückkehr in seine Heimat.

    Nachdem Italien zum dritten Mal in Folge eine WM-Endrunde verpasst hat, stellt sich der nationale Fussball-Verband neu auf. Neben Trainer Gennaro Gattuso musste etwa auch Sportdirektor Gianluigi Buffon gehen. Auch Verbandschef Gabriele Gravina nahm seinen Hut.

    Qualifiziert sich Italien für die WM 2030?

    Für die Zukunft ist bei den Azzurri ein radikaler Neustart geplant. Bereits vor der WM 2026 begann die Suche nach einem neuen Nationaltrainer. Gehandelt wurde dabei vor allem ein grosser Name: Der damalige Manchester-City-Coach Pep Guardiola solle die Squadra Azzurra zurück zu altem Glanz führen.

    Italien WM 2026
    Italien verpasste die WM 2026 – Die dritte Endrunde in Folge. - keystone

    Mittlerweile hat Guardiola sein Amt beim englischen Spitzenklub zwar niedergelegt. Gemäss italienischen Medien ist der Spanier aber nicht am Trainerposten in Italien interessiert. Der 55-jährige Titelsammler soll dem italienischen Verband eine Absage «aus persönlichen Gründen» erteilt haben.

    Pep Guardiola: «Traue mir diese Aufgabe nicht zu»

    «Danke, ich fühle mich geehrt», wird Pep Guardiola bei der «Gazzetta dello Sport» zitiert. «Aber im Moment traue ich mir diese Aufgabe nicht zu.» Eine nähere Begründung für die Absage nannte die Sport-Zeitung nicht. Dafür gab Verbands-Boss Giovanni Malagò zu, dass man sich mit dem spanischen Star-Trainer ausgetauscht habe.

    Pep Guardiola Champions League
    Drei Mal holte Pep Guardiola die Champions League. Das bringt auch Gehaltsforderungen mit sich. - keystone

    Zugleich gestand Malagò aber auch ein, dass Guardiola für den italienischen Verband eine finanzielle Höchstleistung dargestellt hätte. Das Gehalt, das der dreimalige Champions-League-Sieger gefordert hätte, wäre wohl am oberen Ende des Machbaren gewesen. Das Budget, das die FIGC auch anderweitig einsetzen kann.

    Auch Ancelotti offenbar kein Thema mehr

    Die Suche nach einem neuen Nationaltrainer geht damit weiter – zumal auch die zweite Wunschlösung abgesagt haben soll: Carlo Ancelotti habe demnach nicht vor, sein Engagement in Brasilien vorzeitig zu beenden. Der 67-Jährige steht noch bis nach der WM 2030 bei der Seleçao unter Vertrag.

    Carlo Ancelotti Brasilien
    Carlo Ancelotti will seinen Vertrag bei der brasilianischen Nationalmannschaft erfüllen. - keystone

    Die besten Chancen darf sich nach aktuellem Stand Roberto Mancini ausrechnen. Der 61-Jährige war zuletzt bei Al-Sadd in Katar tätig, davor amtete er schon einmal als Trainer der Squadra Azzurra. Gehandelt wird auch Ex-Nationalspieler Andrea Pirlo, der gegenwärtig den FC United in den Arabischen Emiraten coacht.

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    Kommentare

    User #6440 (nicht angemeldet)

    Diese Russenphobie ist einfach nur noch krank. Mal schauen wie es in 1-2 Jahren aussehen wird. Da wird dann wieder davon gesprochen dass man das nicht gewusst habe und man sich viel verzeihen muss.

    User #6311 (nicht angemeldet)

    Italien hat keine Demokratie und es ist blöd wegen dem Kontakt mit Russland dem Mensch die Karriere zu versäumen.

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