FC Basel

    FC Basel zieht die Reissleine – Stephan Lichtsteiner muss gehen!

    Christoph Böhlen
    Christoph Böhlen

    Basel,

    Der enttäuschende Saisonstart des FC Basel hat Konsequenzen: Trainer Stephan Lichtsteiner muss seinen Posten bei den Bebbi räumen.

    Stephan Lichtsteiner FC Basel
    Stephan Lichtsteiner ist nicht mehr Trainer des FC Basel. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der FC Basel trennt sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Stephan Lichtsteiner.
    • Rotblau holte aus den ersten sieben Ligaspielen nur magere zehn Punkte.
    • Assistenztrainer Luigi Noccentini übernimmt, bis ein Nachfolger gefunden wird.

    Nau.ch-Chefreporter Mischi Wettstein sagt in seinem Kommentar schon Ende August: «Der Weg von Stephan Lichtsteiner wird zu Ende gehen, bevor es Weihnachten wird.»

    Es wurde nicht mal Mitte September: Der FC Basel zieht nach dem dürftigen Start in die neue Saison die Reissleine: Die magere Ausbeute von zehn Punkten aus sieben Spielen hat Konsequenzen – Trainer Stephan Lichtsteiner muss seinen Posten räumen.

    Der FC Basel trennt sich von Stephan Lichtsteiner – die richtige Entscheidung?

    Die 1:3-Heimpleite gegen den noch makellosen Tabellenführer Lugano am Sonntag war der Schlusspunkt. Schon zur Pause war Rotblau von den heimischen Fans im Joggeli beim Stand von 0:0 ausgepfiffen worden. Nach dem Schlusspfiff gab es dann erneut ein Pfeifkonzert aus der Muttenzerkurve.

    FC Basel FC Lugano
    Der FC Basel muss sich dem FC Lugano geschlagen geben. - keystone

    Am Mittwoch zieht der Klub nun die Konsequenzen aus dem enttäuschenden Saisonstart. Trainer Stephan Lichtsteiner muss gehen.

    David Degen: «Glaubte an das langfristige Projekt»

    «Trotz der enttäuschenden Rückrunde der vergangenen Spielzeit habe ich Stephan Lichtsteiner und seinem Trainerteam am Ende der Saison das volle Vertrauen ausgesprochen», wird Club-Boss David Degen in einem Statement zitiert. «Die sportliche Leitung und insbesondere auch ich selbst glaubten an das langfristige Projekt und waren von den Fähigkeiten Lichtsteiners überzeugt.»

    FC Basel
    Club-Boss David Degen und der FC Basel trennen sich von Stephan Lichtsteiner. - keystone

    Degen weiter: «Gleichzeitig war dieses Vertrauen aber mit der Erwartung verbunden, dass mittelfristig eine klare sportliche Weiterentwicklung und eine sichtbare Aufwärtstendenz erkennbar werden.»

    «Diese Aufwärtstendenz sahen wir in den vergangenen Wochen leider nicht und es fehlte der Glaube, dass sich dies innert nützlicher Frist ändert. Es tut mir auch persönlich sehr leid, dass unser gemeinsames Vorhaben nicht die gewünschte positive Entwicklung nahm.»

    Auch Cantaluppi weg – Noccentini übernimmt interimistisch

    Mit Lichsteiner muss auch Assistenztrainer Mario Cantaluppi den Club velassen. Assistenztrainer Luigi Noccentini übernimmt ad interim die Verantwortung für die erste Mannschaft.

    Das nächste Spiel bestreiten die Bebbi am Sonntag um 16.30 Uhr beim FC Luzern.

    Super League (24.10.2026)SpSNUTorePkt
    1.FC Lugano LogoFC Lugano1090131:728
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    4.FC Zürich LogoFC Zürich1154220:2317
    5.Servette LogoServette1155116:1416
    6.FC St. Gallen LogoFC St. Gallen1054117:1916
    7.FC Basel LogoFC Basel1045117:2013
    8.FC Luzern LogoFC Luzern1135318:2412
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    Super League (24.10.2026)SpPkt
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    2.BSC Young Boys LogoBSC Young Boys1022
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    5.Servette LogoServette1116
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    12.Lausanne-Sport LogoLausanne-Sport106

    Kommentare

    User #1086 (nicht angemeldet)

    Beim FCB hat man bei den letzten beiden Spielen gesehen, welches Trainerprofil passt. Lasst die Spieler ihre Ideen, ihre Kreativität auf dem Platz verwirklichen, dann wird es für Spieler und Zuschauer interessant. Die zu taktisch geprägten Spiele sind für alle langweilig.

    User #3775 (nicht angemeldet)

    Grenzt schon ein wenig an Misswirtschaft, wenn so viel Geld für entlassene Trainer verschwendet wird. Hätte man auch in den Kader investieren können. Führung ist halt nicht jedermanns Sache

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