Winsley Boteli: «Schweiz ist und war schon immer Nummer 1»
Shootingstar Winsley Boteli vom FC Sion wird mit einem Nati-Aufgebot belohnt. Auch die DR Kongo wollte den 20-Jährigen, doch für Boteli war der Fall klar.

Das Wichtigste in Kürze
- Winsley Boteli erklärt, dass er schon immer für die Nati spielen wollte – und nicht die DR Kongo.
- Das Sion-Juwel wird demnächst mit einem Nati-Aufgebot belohnt.
- «Mein Ziel ist, mit der Schweiz etwas zu erreichen», sagt Boteli in einem Interview.
Am Montag verkündete Nau.ch exklusiv, dass Sions Shootingstar Winsley Boteli schon bald mit seinem ersten Nati-Aufgebot belohnt wird.
Nun erklärt der 20-jährige Stürmer, wieso er für die Schweiz spielen wird – und nicht für die DR Kongo. Das afrikanische Land hatte zuletzt ebenfalls Interesse am Schweizer U-Nationalspieler gezeigt.
Boteli: «Schweiz war immer mein Weg»
«Ich bin Schweizer», sagt die Sittener Tormaschine zu SRF. «Von der Familie her auch Kongolese, aber ich bin in der Schweiz geboren und war nie im Kongo.» Er sei «glücklich» und «stolz», dass ihn gleich zwei Länder wollten.

Schon als Junior spielte Boteli aber für die Schweiz, deshalb «war das kein grosses Thema für mich. Die Schweiz ist und war schon immer die Nummer 1 in meinem Herzen.»
Sein Plan sei immer gewesen, für die Nati zu spielen, so Boteli. Auf den Kongo habe er nie gewartet – gross überlegen musste der 20-Jährige also nicht.
Er sei zwar stolz auf seine Wurzeln, «aber die Schweiz war immer mein Weg. Mein Ziel ist, mit der Schweiz etwas zu erreichen.»
In den Junioren-Nationalteams habe er mit diesem Weg bereits begonnen. «Deswegen weiss ich nicht, warum ich jetzt zu einem anderen Land wechseln sollte. Die Schweiz hat mir die Chance gegeben, Fussball zu spielen und mich als Fussballer und Menschen wachsen zu lassen.».








