Der 1. FC Nürnberg hat nach dem Schockmoment um Mittelfeldspieler Tom Krauss eine erste Entwarnung gegeben.
DFB-Pokal
Der Nürnberger Tom Krauss (u) liegt verletzt auf dem Rasen. Betreuer und Teammitglieder kümmern sich um ihn. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Im DFB-Pokalspiel zwischen Nürnberg und dem HSV (1:2 n.P.) kommt es zu bangen Minuten.
  • Nürnbergs Tom Krauss bleibt nach einem Zusammenprall mit Muheim regungslos liegen.
  • Sein Verein kann am Tag darauf bereits etwas Entwarnung geben.

«Mit Tom haben wir Kontakt, er ist ansprechbar», berichtete Trainer Robert Klauss nach dem Aus im DFB-Pokal am Dienstagabend gegen den Hamburger SV. Er habe «Daumen hoch» aus dem Krankenhaus geschickt.

Krauss war mit dem Schweizer Miro Muheim nur Sekunden nach dem Beginn der zweiten Hälfte zusammengekracht und blieb zunächst offensichtlich regungslos liegen.

Referee Bastian Dankert winkte sofort die Betreuer und Sanitäter herbei, die Spieler bildeten einen Sichtschutz. Krauss wurde anschliessend auf einer Trage abtransportiert.

Tom KRauss
Krauss gibt beim Abtransport ein «Daumen hoch». - dpa

Seinem Nürnberger Trainer zufolge sieht es nach einer schweren Gehirnerschütterung aus. «Es war ein Schockmoment für die Spieler, die drumherum standen», berichtete Klauss, der selber auf den Rasen zu seinem verletzten Spieler gerannt war.

Krauss habe den Rest des Zweitrundenspiels dann im Krankenhaus mitverfolgt. Der 20-Jährige wird dort weiter untersucht.

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