«Ein ganz Grosser»: Die Stadt Nördlingen hat auf einer öffentlichen Gedenkfeier Abschied vom früheren Weltklassestürmer Gerd Müller genommen.
«Gerd Müller. Der ewige König des Fussballs», steht auf einer Kerze im Stadtsaal Klösterle in Nördlingen. Foto: Stefan Puchner/dpa
«Gerd Müller. Der ewige König des Fussballs», steht auf einer Kerze im Stadtsaal Klösterle in Nördlingen. Foto: Stefan Puchner/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Nördlingen nimmt Abschied von Fussball-Legende Gerd Müller.
  • Der frühere Nationalspieler war am Sonntag im Alter von 75 Jahren gestorben.
  • Müller ist der erfolgreichste Torschütze der Bundesliga mit 365 Toren in 427 Partien.

«Da ist ein ganz Grosser gegangen - sportliches Idol einer ganzen Generation und Inspiration zahlloser junger Fussballerinnen und Fussballer, die ihm bis heute nacheifern», erklärte Oberbürgermeister David Wittner (Freie Wähler) während der Trauerstunde für den früheren Torjäger des FC Bayern München. «Die Stadt Nördlingen hat einen grossen Sohn verloren.»

Vor dem Stadtsaal Klösterle lag eine Kondolenzliste aus, in die sich die mehr als 100 Trauergäste eintragen konnten. Auf einer Kerze im Raum war Müller als junger Mann mit Krone und herrschaftlichem Mantel abgebildet. Darunter stand geschrieben: «Der ewige König des Fussballs». Müller sei immer «Mensch geblieben», erklärte Wittner vor den Gästen im Stadtsaal und hob dessen Bodenständigkeit hervor.

365 Tore in 427 Bundesliga-Partien

Gerd Müller wurde 1945 in Nördlingen geboren. 1964 wechselte er als 18-Jähriger vom schwäbischen Amateurligisten TSV 1861 Nördlingen zum FC Bayern und prägte eine Ära. Müller ist der erfolgreichste Torschütze der Bundesliga mit 365 Toren in 427 Partien. Der frühere Nationalspieler war am Sonntag im Alter von 75 Jahren gestorben.

Der FC Bayern wird seinen grossen Torjäger beim Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Köln gemeinsam mit seinen Fans mit einem speziellen Gedenken ehren. Vor dem Anpfiff des Fussballspiels an diesem Sonntag (17.30 Uhr) werden Präsident Herbert Hainer und Ehrenpräsident Uli Hoeness Müller mit Reden auf dem Rasen würdigen.

Erstmals nach anderthalb Jahren sind beim Spiel gegen Köln wieder bis zu 20.000 Zuschauer in der Allianz Arena zugelassen.

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