FIFA

Nach homophoben Äusserungen: VfB-Boss fordert FIFA-Reaktion

DPA
DPA

Deutschland,

Stuttgarts Vorstandschef Alexander Wehrle hat die Ethikkommission des Fussball-Weltverbandes FIFA zu einem entschiedenen Vorgehen gegen WM-Botschafter Khalid Salman aufgefordert.

Der Vorstandschef des Fussball-Bundesligisten VfB Stuttgart: Alexander Wehrle.
Der Vorstandschef des Fussball-Bundesligisten VfB Stuttgart: Alexander Wehrle. - Marijan Murat/dpa

Nach den homophoben Äusserungen Salmans könne man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, sagte der VfB-Boss dem TV-Sender Sky. «Das hat, wie gesagt, nichts mit unserer Weltanschauung zu tun. Eine sexuelle Orientierung mit einer Geisteskrankheit gleichzusetzen, das ist weit weg von jeder Vorstellung, die wir hier in unserem kulturellen Kreis haben», sagte Wehrle. «Hier muss einfach Klartext gesprochen werden.»

Salman, der zu den offiziellen Botschaftern des am 20. November in Katar beginnenden Turniers zählt, hatte in einer ZDF-Doku gesagt, dass Schwulsein verboten sei, weil es ein geistiger Schaden sei. «Der WM-Gastgeber hat uns ganz klar signalisiert, auch über die FIFA, dass jeder Fussballfan, egal welche sexuelle Orientierung er hat, dort ein sicheres Erlebnis haben wird», sagte Wehrle mit Blick auf die kurz bevorstehende Weltmeisterschaft. «Daran muss sich der Gastgeber messen lassen und da müssen wir auch Vertrauen haben.» Wehrle steht seit langem offen zu seiner Homosexualität.

Weiterlesen

eishockey wm patrick fischer
218 Interaktionen
Nati-Coach Cadieux
Kerosin
127 Interaktionen
Heli teurer

MEHR IN SPORT

inter mailand
Sommer auf der Bank
Advocaat
2 Interaktionen
Karibikstaat
Jani
8 Interaktionen
Noch vor Meisterfeier
fc basel
6 Interaktionen
Sommer-Absage

MEHR FIFA

9 Interaktionen
Washington
BIP Zürich
23 Interaktionen
«Fifa-Effekt»
SRF
19 Interaktionen
«Keine Neuheit»
Sportradar Zusammenarbeit
Stallen

MEHR AUS DEUTSCHLAND

Katherina Reiche
19 Interaktionen
Berlin
Polizei Berlin
13 Interaktionen
Berlin
d
25 Interaktionen
Gefeiert
Fitzek
Berlin